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Finde ich super: Der Internet-Fahrplan zeigt jetzt die freien Plätze an.
Mein IC729, in dem ich gerade sitze (und der schon 12 Minuten Verspätung hat, weil die Lok neu gebootet werden muss), ist also zu zwei Dritteln voll, während der in einer halben Stunde ganz voll ist.

SBB-Platzbelegung
Auf meiner Hausstrecke St. Gallen – Zürich – St. Gallen weiss ich das selbst, aber bei Zürich-Bern wurde ich neulich um 12.30 Uhr von einem rappelvollen IC überrascht. Wäre lieber eine halbe Stunde früher gefahren (falls das genützt hätte).
Erst: Ersatzzug.
Mit dem Laptop auf den Knien (so dass man weniger gut nicht drüberschauen kann) sitze ich dann auch noch gegenüber von einem passionierten Nasebohrer (irgendeine Macke hat vermutlich jeder, der heute noch den Stern liest, was aber nichts entschuldigt).
(Foto wieder gelöscht)
Ich weiss es selbst nicht. Berner vor.
Was geschah zuvor? Die SBB haben eine neue Stimme, in den Zügen und an den Bahnhöfen. Sollte laut blumig formuliertem SBB-PR-Text Eine Frage des guten Tons ? die Lautsprecherdurchsagen (erster Satz “Eine Stimme ist eine Stimme ist eine Stimme?” – für diese Stilfigur sollte man langsam mal eine Abnutzungsabgabe einführen), der auf der Konzern-Website unter “Marke SBB – CI/CD – Die Stimme der SBB liegt” (ich wüsste gern mal, wie viele Zugfahrer wissen, was CI/CD heisst) “im Verlauf des Sommers 2007″ die alte Stimme ablösen. In “meinem” ICN 1510 war es dann letzte Woche so weit.
Also schnell gegoogelt, was einen zu obigem Text führt und zu einem Artikel Die SBB-Stimme aus der Coop-Zeitung (immerhin der auflagenstärksten Print-Publikation der Schweiz), in dem so allerlei über die neue Dame namens Isabelle Augustin steht, unter anderem, dass sie Tierschützerin ist und regelmässig mit dem Grunzmobil unterwegs, in dem der Verein der Schweinefreunde Multimediashows durchführt. Alles kein Witz, vermute ich. Meine Mutter erzählte mir erst gestern am Telefon, dass Schweine sehr leicht einen Herzinfarkt bekommen, nachdem wir nämlich letztes Wochenende auf einem St. Galler Bauernhof – aber das würde vielleicht doch zu weit führen…
Und natürlich, dass sie, jetzt wieder Isabelle Augustin, Schwierigkeiten hatte, «Müntschemier» auszusprechen, das Tonstudio in Bern aber damit Erfahrung hat. Wie es nun geht, schreiben sie aber nicht – typisch Holzmedium…
Kann mir vielleicht einer auf die Voicemail (043 500 21 51) reden, wie man es ausspricht? Dann stelle ich’s hier rein.