Suchergebnisse zu usability

 

Alle 39 Artikel zu der Suche "usability" auf hogenkamp.com:

Traumdeuter vor!

Peter Hogenkamp, 17. Oktober 2009 um 6.47 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

In Mexico City bei einem Vortrag über Social Media von zwei deutschen Expats, die beide dort für BASF arbeiten, auseinander genommen worden (Zwischenrufe etc.), weil sie einen «lustigen Vortrag über Usability» («wie beim letzten Mal»*) statt über «dieses komische Twitter-Zeug, das eh keiner nutzt» erwartet hatten. Der rechte hiess Kress. #traum #so_nah_als_wär_man_da

* Ich war in Wirklichkeit noch nie in Mexiko

In eigener Sache:
Testpersonen für Usability-Test gesucht, Geekfaktor mittel

Peter Hogenkamp, 8. April 2009 um 12.04 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Normalerweise suchen wir ja Testpersonen, die eher dem Durchschnittsinternetuser entsprechen. Hier ist mal was für Fortgeschrittene. Ist für mich interessant und relevant, weil Blogwerk demnächst zu genau dem Thema… aber davon erzählen wir Euch in einer anderen Geschichte.

Planen Sie demnächst Ihre eigene Website? Möchten Sie unter Ihrer eigenen Domain mailen?

Wir suchen Personen, die sich an einem Benutzerfreundlichkeitstest beim Einrichten der eigenen Domain (Web-Adresse und E-Mail-Adresse) über die Schulter schauen lassen.

Was haben Sie davon?

  1. Wir vergüten Ihnen den ersten Jahresbeitrag für die Domain bei einem ausgewählten Anbieter (Registrar).
  2. Wir helfen Ihnen bei Bedarf nach dem Test bis zum lauffähigen Einrichten des E-Mail-Dienstes. (Anm. pho: klingt banal, ist aber das Hauptgeschenk – wer es noch nie gemacht hat, spart hier womöglich mehrere Stunden)
  3. Sie erhalten einen Kinogutschein.

Teilnahmebedingungen:

  • Sie besitzen eine Kreditkarte und sind bereit, diese im Test zu nutzen (Datenschutz garantiert).
  • Sie haben zwischen Dienstag 14. April und Donnerstag 16. April Zeit, in Zürich nähe Stauffacher am ca. 90-minütigen Test teilzunehmen.

Sind Sie interessiert? Dann melden Sie sich bei Sibylle Buff (Zeix AG) unter 044 247 78 78 oder sibylle.b…@ze…com.

BlogCamp Switzerland 3.0:
16 von 20 Slots besetzt – vielleicht

Peter Hogenkamp, 27. August 2008 um 16.15 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Bei der Organisation eines BarCamp/BlogCamp braucht man jedes Mal starke Nerven, was einen Aspekt angeht: das Programm.

Noch eine Woche vor dem Event sieht fast immer die Liste mit den Präsentationen ziemlich dünn aus. (Bei uns sind es immerhin schon 16, aber fünf sind auch erst in den letzten Tagen dazu gekommen.) Doch diese Liste ist ja nur eine Art unverbindliche Voranmeldung, das eigentliche Programm wird gemäss den BarCamp-Prinzipien immer erst vor Ort gemacht: Die Präsentierenden sagen, worüber Sie sprechen wollen, und die Teilnehmenden/Mitmachenden geben bekannt, wer Interesse hat. Wundersamerweise ist am Ende immer das Tableau voll. Hier noch einige Anmerkungen zu den Präsentationen.

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Usability von 444 (Statusabfrage Swisscom)

Peter Hogenkamp, 13. Juli 2008 um 17.39 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Wenn man bei Swisscom schauen will, wieviel von seinem Datenvolumen man schon verbraucht hat, schickt man einfach eine SMS mit dem Text “status” an die Nummer 444, sagen einem alle Ratgeber, auch unserer bei neuerdings.com.

Habe das eben mal ausprobiert, und die SMS sieht so aus:

Restguthaben-SMS

Musste an die Frau von gestern im Media Markt denken. Ob die aus diesem Text auf Anhieb sieht, wie sie dasteht? Eine Angabe in MB statt kB und zusätzlich in Prozent wäre nicht schlecht.

Prozentrechnung im Media Markt Friedrichshafen

Peter Hogenkamp, 13. Juli 2008 um 17.06 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Habe es schon getwittert, aber die Geschichte ist es wert, nochmal in Ruhe erzählt zu werden.

Vorgeschichte
Vor einigen Wochen hatte ich im Media Markt Friedrichshafen eine DVD und ein HDMI-Kabel von Hama für 11,99 ? gekauft, zusammen rund 36 ?. Vor der Tür merkte ich, dass das Kabel das falsche war; der Halter, an dem es gehangen hatte, war falsch beschriftet gewesen. Also wieder rein, der richtige Halter war leer, Verkäufer gesucht, der sagte, dieses Kabel sei ausverkauft, aber unten im Bückbereich gebe es doch dasselbe noch für 2,99 ?. Ich erfreut das falsche teure gegen das billige richtige umgetauscht, an der Kasse 9 ? abgeholt und danach noch einen grünen Zettel für die Rückerstattung der Mehrwertsteuer (ein beliebtes Hobby von in der Schweiz wohnhaften Leuten in Deutschland). Danach den Sachverhalt vergessen bis gestern, als ich die Mehrwertsteuer wieder abholen wollte.

Gestern also wieder im Media Markt Friedrichshafen, zur Information. Normalerweise können die dort tätigen Damen die Mehrwertsteuer natürlich auf dem Kassenzettel ablesen, in meinem Fall aber nicht, weil ich zwei hatte, auf dem einen, «grossen» stand «MwSt. 19% 6,70 ?», es war aber ein Artikel über 11,99 ? gestrichen, und der andere war Kassenzettel endete mit der Auszahlung von 9 ?. Die junge Frau war sichtlich irritiert und wusste nicht, was sie tun sollte.

Ich sagte, ich bekomme die Mehrwertsteuer auf 36 minus 9 Euro. Sie versuchte, dagegen zu argumentieren, dass sich die Auszahlung der 47 Cent auf dem kleinen Beleg gar nicht lohnte. OK, stimmte ich der Vereinfachung der Situation zu: «Von mir aus können Sie den kleinen auch vergessen.» Etwas Erleichterung. Sie nahm also den Taschenrechner, so einen A5 grosses Plastikmonster aus dem Schäfer-Shop, und rechnete.

Während des folgenden Gesprächs wirde mein Sohn etwas ungeduldig, und die Frau musste immer wieder auf einen Knopf drücken, um nichts kaufende Kunden aus dem Laden zu lassen. Vielleicht lag alles daran.

Nach einer Weile kam sie zu einem Ergebnis: «Die Mehrwertsteuer ist 20 Cent.»
Ich: «Was? Das stimmt nicht.»
«Hab ich aber ausgerechnet.»
«Dann haben Sie etwas Falsches gerechnet. Sie müssen von den 36 Euro 9 Euro abziehen und dann davon die Mehrwertsteuer ausrechnen.»
«Wieso 9 Euro? Sie haben doch etwas für 11,99 Euro umgetauscht.»
«Ja, aber etwas für 2,99 gekauft.»
«Wir haben doch gesagt, die Mehrwertsteuer vom anderen Beleg wollen Sie nicht.»
«Also gut. Dann ziehen Sie eben 11,99 ab.»

Sie rechnete wieder. Mehrfach. «Ich komme immer noch auf 20 Cent.»

Ich, immer noch recht freundlich: «Der Nettobetrag ist der Bruttobetrag durch 119 mal 100. Die Differenz ist die Mehrwertsteuer.» Grosse Verwirrung. Ihr Kollege erkannte im Vorbeigehen die Situation, sagte: «Du musst durch 1,19 teilen» und ging sofort weiter.

Ich (ohne Taschenrechner): «Es kommen etwa fünf Euro raus. 36 minus 12 ist ungefähr 25, die Mehrwertsteuer ist ungefähr ein Fünftel, es müssen also um fünf Euro sein.»

Keine Reaktion ausser weiterem Tippen. Dann ein Ergebnis: «Die Mehrwertsteuer ist 23,82 Euro.»

Ich, etwas zögerlich: «OK?» Sie, schnell: «Gut, dann zahle ich Ihnen das aus.»

Sie schrieb eine Quittung und gab mir das Geld. Ich erwartete noch irgendeinen Plausibilitätscheck beim Eintippen des Betrags in den Computer, aber der Prozess war rein analog. Danach rechnete ich damit, dass ein Supervisor mir nachrennen oder beim Verlassen des Geschäfts eine Sirene ertönen würde, was aber auch beides nicht der Fall war. Mit den 23,82 in der Tasche verliessen wir den Laden.

Wir kauften für etwa vier Euro Kirschen und Blaubeeren bei einem fliegenden Händler vor dem Media Markt, ebenfalls von einer jungen Frau bedient, die sehr schnell im Kopf addieren konnte, Prozentrechnung kam hier nicht vor.

Ich entschied mich, kein schlechtes Gewissen zu haben, sondern die restlichen 20 Euro demnächst für einen guten Zweck zu spenden.

(Update 1: Wollte gerade bei «Dunkelziffer», wo ich auch seit einigen Jahren Mitglied bin, aber das ist mir viel zu kompliziert. Mal gucken, ob ich etwas finde, wo ich mit PayPal spenden kann. Update 2: So, habe mich für die Kinderhilfe Rumänien entschieden, nach längerem Rumgoogeln recht willkürlich. Im Bereich Online-Fundraising gibt es Usability-mässig noch viel zu tun.)

Die Schnippchenjäger vom «Blick»

Peter Hogenkamp, 4. Juli 2008 um 8.31 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Gestern im «Blick am Abend», die Vorschau auf den «Blick» von heute:

«Blick»-Vorschau im «Blick am Abend» von gestern

Heute am Kiosk und in den Boxen hängt aber ein leicht anderer Aushänger:

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«10 Jahre Web – Zwischenbilanz aus Usability-Sicht»

Peter Hogenkamp, 28. Juni 2008 um 8.55 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer meines Fundraising-Usability-Seminars gestern in Bern

Hier finden Sie die Unterlagen zu«10 Jahre Web-Usability».

Und hier die zu: «Der 30-Minuten-Usability-Test».

Note to self: Nächste Woche mal wieder was Gescheites bloggen.

BarCampBodensee «Der 30-Minuten-Usability-Test»

Peter Hogenkamp, 31. Mai 2008 um 15.48 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Hier sind die Slides von meiner Präsentation «Der 30-Minuten-Usability-Test» vom BarCampBodensee (Samstag 14 Uhr).

Die wichtigste Aussage ist ziemlich einfach: «Besser mit einer Person testen als gar nicht zu testen.» Das heisst nicht, dass nicht mehr besser wäre und dass man nicht alles andere auch besser machen könnte.

Dir Präsentation ist ziemlich ähnlich wie in Berlin, hab nur Jing noch aufgenommen als Gratis-Alternative zu Camtasia.

30-Minuten-Usability-Test (PDF, 3.4 MB)

Monzoon-Live-Support per Skype im Konferenz-Vortrag

Peter Hogenkamp, 21. Mai 2008 um 13.05 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Manchmal liebe ich dieses Internet einfach nur abgöttisch.

Hatte eben meinen Vortrag «Was User lieben, was sie hassen», zum ersten Mal zusammen mit jemand anderem, nämlich Angie Born. Der vierte Punkt, meiner, war: «Mobiles Internet». Aussagen: 1. Hemmis: Die Telcos zocken uns ab. 2. Hemmnis: Kaum ein Anbieter hat Mobile Themes im Einsatz, was daran liegt, dass viele Web-Leute gar nicht wissen, was das ist.

Zur Verdeutlichung habe ich ein iPhone und meinen iPod touch im Publikum zirkulieren lassen. Das iPhone war vorher noch an unserem Messestand unterwegs und kam erst just in time zehn Minuten vor dem Einsatz an. Angie war schon am Refererieren bei Teil 3.

Ich dachte, wir surfen bei meinem iPod mit Monzoon (dort habe ich einen freundlichen Gast-Account, weil ich immer mal wieder Usability-Feedback gebe) und auf dem iPhone mit meiner Swisscom-Mobile-Unlimited-Karte. Irgendwie klappte das Letzteres nicht, und ich hatte auch keine Zeit mehr, herauszufinden, wie es geht. Alternative: WLAN. Nochmal Monzoon ging nicht, weil ich mit meinem Account – verständlicherweise – nur einmal einloggen kann. Ein Dutzend weitere SSIDs in der Luft, aber noch bei einem zu zahlen, klappt zeitlich auch nicht mehr, ich hatte ja nur etwa zehn Minuten.

Also schnell Matthias Koch, CEO Monzoon, per Skype angechattet:

Peter Hogenkamp
10:02 Hallo Herr Koch
10:03 Kurze Express-Anfrage von der Orbit-iEX
10:03 Könnten Sie das Limit von 1 User für meinen Gastaccount für eine Stunde oder so aufheben?
10:03 Nur wenn es nicht kompliziert ist.

Matthias R. Koch
10:06 hallo … ja, mache ich gleich

Peter Hogenkamp
10:06 Cool.
10:06 Ich sage: “WLAN sponsored by Monzoon.” Sind immerhin 50 Leute hier bei meinem Vortrag.

Matthias R. Koch
10:06 done

Peter Hogenkamp
10:06 Wow.
10:06 Moment, ich teste.
10:07 Drin, mit beiden devices!
10:07 danke!

Matthias R. Koch
10:08 np

Sa-gen-haft. In sechs Minuten mein Problem gelöst. Gleichzeitig ein Case, wo Instant Messaging wirklich mal die einzige Lösung ist, denn auf Verdacht emailen hätte ich nicht gemacht (weiss ja nicht, ob er überhaupt da ist) und anrufen wäre auch nicht gegangen, da der Vortrag schon lief.

Orbit-iEx-Konferenz 2008:
«10 Jahre Web – Zwischenbilanz aus Usability-Sicht»

Peter Hogenkamp, 1. April 2008 um 21.26 Uhr , 10 Kommentare Kommentare

So, und hier noch die Vorschau auf mein anderes Referat.

Das Ende ist katastrophal, da muss ich nochmal üben. “Ja, es kostet etwas, aber es ist jeden Rappen wert”, und dabei fest in die Kamera schauen, wäre deutlich besser gewesen.

Eine Person darf ich gratis mitnehmen. Ich denke, ich mache nächste Woche noch eine Verlosung für Blogger.