Ich bin überzeugt, man könnte wochenlang nur Auszüge aus Mediadaten bloggen und würde sich bestens amüsieren.
Hier ein Spitzenbeispiel, das ich heute gesehen habe (Quelle):
Also, wie geht das genau? Die Publikation befragt ihre eigenen Leser, und zwar ganze 206 davon (s. Fusszeile), und dann stellt sie fest, dass die meisten ihrer Leser… genau… sie selbst lesen. Etwas merkwürdig ist nur der kleine, braune Anteil, der an 100% fehlt, aber 100% wären wohl zu sehr aufgefallen.
Wir sind alle viel zu anständig…
Tempel für Mac-Jünger
Nachdem sich Blick-am-Abend-Nachrichtenchef Thomas Benkö nicht aufraffen konnte, nach Wallisellen rauszufahren, durfte ich das Foto für sein Blatt schiessen und ein paar Worte sagen.
Artikel siehe links bzw. hier.
Der Satz «Es war wie bei einer Sekte» ist von Benkö, aber er hat mich netterweise noch angerufen und es mir vorgelesen, und eigentlich war es ja auch etwa so. Natürlich steht’s in meinem Post bei neuerdings.com alles viel, viel differenzierter, aber das ist ja auch ein Fachblog und kein Boulevard.
PS. Ha, wochenlang Funkstille, und jetzt drei Posts am selben Tag - structured procrastination, it works.
Landing-Page bei McDonald’s Schweiz im Monzoon-WLAN, nachdem man sich für die 30 Minuten Gratis-Surfen auf “connect” geklickt hat (was per se nervig ist, weil es heisst, dass man z.B. mit dem iPhone nicht sofort seine Mails abrufen kann, aber ich nehme an, das ist nötig, damit man die AGB akzeptiert):
Jedenfalls: Sieht dämlich aus, finde ich. Mit Big Mac assoziiere ich 25 g Eisbergsalat, 2 Unzen Big-Mac-Sausse, Trockenzwiebeln, 2 fettige Hamburger-Patties. Mit meinem MacBookPro dagegen: Soll nicht leicht verschmieren. Passt ausser in Photoshop bei der Agentur ganz schlecht zusammen.
Heute morgen um kurz nach zehn vor dem Glattzentrum, nach dem Apple-Store-Launch: Ich überlege, ob ich mit Bus und S-Bahn ins Büro zurückfahren soll oder schnell mit dem Taxi.
Einerseits wollte ich meinen Beitrag bei neuerdings.com als erster der anwesenden Journalisten online haben, das sprach sehr stark für Taxi. Andererseits hasse ich Spesenabrechnungen und schaffe es meist nicht, meine Quittung einzureichen, so dass ich meist auf den Kosten selbst sitzen bleibe. Deswegen ist es so cool, dass Zeix bei Alpha Taxi Kundenkarten hat, mit denen wir monatlich auf Rechnung zahlen. Nur: Die kann man natürlich nur in Alpha-Taxis einsetzen. Vor dem Glattzentrum steht ein Taxi, aber das ist von Dürag (bis heute nie gehört oder bewusst gesehen).
Also rufe ich schnell bei Alpha an, 044 777 77 77 (kein Paid Link, kriege keine Provision…) und frage, wie lange ein Taxi zum Glattzentrum dauert. Der Mann fragt: «Ja, stehen Sie denn am Taxistand bei der Bushaltestelle?» - Ich: «Ja, genau.» - Er, mich ohne viel Worte verstehend: «Dann müsste ein Taxi von Dürag direkt vor Ihnen stehen, die sind unser Partner, dort können Sie auch mit unseren Karten zahlen.»
Wow. I love Technology! I love GPS! Ich rein, ins Büro geflitzt, Beitrag um 11.59 Uhr live, der von Stefan Rechsteiner von macprime erst um 12.26 Uhr. :-) Dafür hat er viel schönere Fotos gemacht als ich (aber meine Nikon ist auch schon wieder kaputt).
Ich bin ja, wie schon gesagt, kein wirklicher BarCamp-Profi, ich war erst dreimal als Teilnehmer (und dreimal als Organisator des BlogCamp).
Das mit Abstand beeindruckendste BarCamp bisher war eindeutig «Berlin 2». Sehr viele Leute, daher prallvolles Programm an beiden Tagen, viele Nicht-Deutschsprachige, so dass man das (manchmal etwas bemühte) Englisch nicht als Alibiübung empfindet, und viele Themen abseits von Web 2.0 machten es zu einem echten Erlebnis. Die Berliner BarCamps sind wirklich eine andere Liga — nicht umsonst sind sie daher immer nach wenigen Stunden ausgebucht.
BarCamp Berlin 3
Nun kommt BarCamp Berlin 3. Und das schöne ist: Es gibt eine «Ausländerquote» (genau gilt sie für alle permanent im Ausland lebenden Leute, ich würde also auch darunter fallen). Ich nehme an, die hat man eingeführt, weil die im Ausland lebenden vielleicht den Moment der Freischaltung des Wikis verpassen und damit von vornherein ausgeschlossen wären.
So ist es auch diesmal: Während die Liste für die Deutschen, die sage und schreibe 450 Leute (!) umfasst, schon lange voll ist (auf der Warteliste stehen auch schon weit über 100 Leute), sind auf der Ausländerliste noch rund die Hälfte der Plätze frei.
Leider, leider, leider kann ich selbst diesmal nicht kommen, weil ich an dem Wochenende in Kairo bin, was schon seit einem halben Jahr feststeht. Aber Euch anderen wünsche ich viel Spass. Ich hoffe, die meisten bleiben eh für die Web 2.0 Expo.
PS. Es gibt noch diverse andere Veranstaltungen im «heissen Web-Herbst», wie Johannes Kleske ihn nennt.
Bundesrat Moritz Leuenberger kommt heute um 16 Uhr zum BlogCamp Switzerland 3.0. Wir freuen uns schon.
Und er freut sich offenbar auch. In seinem gestrigen Post «Solarlampenfieber» beschreibt er seine Erwartungen.
Teilnehmerliste
See you at Technopark’s «Auditorium» at 10:00.
(Ging als Mail an alle im Wiki registrierten raus.)
Dear BlogCampers
We’re excited to see all of you tomorrow morning.
+++ Registration will be closing tonight at 20:00. +++
Again, make sure you are on this attendee list (i.e. not only a registered wiki member - see details about the difference here): http://www.blogcamp.ch/networks/events/show_event.361
If you can’t make it, please change your status to «I won’t come».
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Bei der Organisation eines BarCamp/BlogCamp braucht man jedes Mal starke Nerven, was einen Aspekt angeht: das Programm.
Noch eine Woche vor dem Event sieht fast immer die Liste mit den Präsentationen ziemlich dünn aus. (Bei uns sind es immerhin schon 16, aber fünf sind auch erst in den letzten Tagen dazu gekommen.) Doch diese Liste ist ja nur eine Art unverbindliche Voranmeldung, das eigentliche Programm wird gemäss den BarCamp-Prinzipien immer erst vor Ort gemacht: Die Präsentierenden sagen, worüber Sie sprechen wollen, und die Teilnehmenden/Mitmachenden geben bekannt, wer Interesse hat. Wundersamerweise ist am Ende immer das Tableau voll. Hier noch einige Anmerkungen zu den Präsentationen.
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1. USA. Newsletter von Barack Obama, gestern angekommen:
Subject: Did you see Michelle?
Friend –
I am so lucky to be married to the woman who delivered that speech last night.
Michelle was electrifying, inspiring, and absolutely magnificent. I get a lot of credit for the speech I gave at the 2004 convention — but I think she may have me beat.
You have to see it to believe it.
And make sure to forward this email to your friends and family — they’ll want to see it, too.
http://my.barackobama.com/michelle
You really don’t want to miss this.
And I’m not just saying that because she’s my wife — I truly believe it was the best speech of the campaign so far.
Barack
Natürlich hat das nicht er selbst geschrieben, natürlich ist es für unseren Geschmack etwas pathetisch zu lesen, aber es ist in Verbindung mit dem tatsächlich beeindruckenden Auftritt seiner Frau trotz allem ziemlich glaubwürdig. Ich habe übrigens den personalisierten Link auf das Video rausgenommen - die Newslettermanager können natürlich zählen, wie viele Leute geklickt haben.
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2. Deutschland: Hubertus Heil twittert, und die deutschen Online-Medien fallen über ihn her
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