Kleine schwarze Männchen auf dem SBB-Fahrplan

Peter Hogenkamp, 2. Juli 2009 um 16.54 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Finde ich super: Der Internet-Fahrplan zeigt jetzt die freien Plätze an.

Mein IC729, in dem ich gerade sitze (und der schon 12 Minuten Verspätung hat, weil die Lok neu gebootet werden muss), ist also zu zwei Dritteln voll, während der in einer halben Stunde ganz voll ist.

SBB-Platzbelegung
SBB-Platzbelegung

Auf meiner Hausstrecke St. Gallen – Zürich – St. Gallen weiss ich das selbst, aber bei Zürich-Bern wurde ich neulich um 12.30 Uhr von einem rappelvollen IC überrascht. Wäre lieber eine halbe Stunde früher gefahren (falls das genützt hätte).

Schlechte Pressemitteilungen:
Riverbed? Steelhead?? Verstehe nur Bugaboo.

Peter Hogenkamp, 2. Juli 2009 um 14.07 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Es gibt Pressemitteilungen, die sind so schlecht, dass man beim besten Willen nicht kapiert, worum es geht. Habe diese hier zweimal gelesen (weiss gar nicht, wieso ich auf deren Verteiler bin; wohl nicht, weil wir privat einen «Bugaboo» haben), und ich weiss immer noch nichts. Weigere mich auch zu googlen. Riverbed ist wohl eine Firma, Steelhead ein Produkt.

Hat irgendwas mit Optimierung der Performance im «WAN» (Wide Area Network, das Pendant zu LAN, aber eben über die Distanz) zu tun. Aber was bloss? Ein bisschen IT-Kenntnisse habe ich ja, aber ich versteh’s nicht.

Schiefe Metaphern, eine zu lange, schlecht erzählte Geschichte ohne Pointe, viel zu viel Nachspann, Rechtschreibfehler – insgesamt: totales Relevanznirwana. Arme Journalisten, die aus sowas eine Story machen müssen.

Sehr geehrte Redaktion,

Riverbed Technology schiebt ab sofort die Leistung und Schnelligkeit der zentralisierten IT-Infrastruktur von Bugaboo an. Der Hersteller stylischer und innovativer Kinderwägen für Babys und Kleinkinder hat sich für zehn Riverbed Steelhead-Anwendungen sowie Steelhead Mobile entschieden, um sowohl die IT als auch die Produktivität der Mitarbeiter und den Kundendienst zu optimieren.
» weiterlesen

LINK Institut und Stadtpräsident terrorisieren uns beim Abendessen

Peter Hogenkamp, 12. Juni 2009 um 20.39 Uhr , 15 Kommentare Kommentare

Telefon läutet, wir sind beim Abendessen. Zürcher Nummer.
» weiterlesen

Does the Length of a Domain Registration Affect Your Search Engine Rank?

Peter Hogenkamp, 5. Juni 2009 um 18.16 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Soeben per Kontaktformular an United Domains gemailt:

Guten Tag,

was ist Ihre Position zu Artikeln wie diesem? Does the Length of a Domain Registration Affect Your Search Engine Rank?

Dort wird behauptet, dass es für das Google-Ranking eine Rolle spielt, wie lange in der Zukunft das Ablaufdatum einer Domain liegt. Haben Sie einen Experten im Haus, der uns dazu etwas sagen kann?

Da wird bei Ihnen jährlich per Lastschrift bezahlen, und diese, wenn ich es richtig verstanden habe, jeweils 7 Tage vor Ablaufdatum ausgelöst wird, kommen wir jedes Mal sehr nah an dieses Datum heran. Aus Sicht des Artikels ist das nicht optimal.

Ist es bei Ihnen überhaupt möglich, Domains länger als für ein Jahr im voraus zu bezahlen?

Beste Grüsse
Peter Hogenkamp

Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass die es wissen. (Natürlich lasse ich mich gern überraschen.) Weiss einer meiner geschätzten Leser mehr?

An der super Unterbrecherwerbung im Internet kann’s nicht liegen

Peter Hogenkamp, 4. Juni 2009 um 10.59 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Leider konnten andere die Newslettermail von web2com von gestern nicht anschauen, wie @marcellini und @a_get_rock schon bemerkten. Daher hier nochmal in Wort und Bild.

» weiterlesen

Twitter-Gegendarstellung

Peter Hogenkamp, 4. Juni 2009 um 7.09 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Huch, meinen Supertweet von gestern Mittag

twitter_fehltweet_2009-06-04_0655
twitter_fehltweet_2009-06-04_0655

“Schlecht geschlafen. Praktikant nervt. Kunde erst recht. Oh nein, Rechnungen. Blognewslage so la la. Dann lieber twittern. Blogwerk.” #test

hat niemand verstanden.
» weiterlesen

«Community 36» im Ferncheck:
Kurz, nachts und mit Fertigständen

Peter Hogenkamp, 15. Mai 2009 um 8.56 Uhr , 8 Kommentare Kommentare

Hier also meine Schnelleinschätzung aufgrund dessen, was ich auf der Website gesehen, in der Pressemitteilung gelesen und in den zwei bisher veröffentlichten Artikeln (inside-it, Computerworld) gelesen habe.

Vorgeschichte: Die Orbit heisst erst seit diesem Jahr so, bis letztes Jahr hiess sie Orbit-iEX (letzteres für «InternetExpo»), und da der Consumer-IT-Teil (aus der alten Orbit in Basel, die 2006 mit der Internet Expo fusioniert wurde) schon lange websublimiert wurde, war es eigentlich noch die B2B-Internet-Fachmesse. Und als solche seit Jahren auf dem absteigenden Ast. Ich selbst war mit Zeix als Aussteller und als Konferenz-Referent seit 2002 ohne Unterbrechnung dabei; dieses Jahr hatten wir erstmals keinen Stand. Ich denke auch nicht, dass wir mit dem alten Konzept nächstes Jahr zurückgekommen wären.

Relaunch
Grundsätzlich ist es sicher richtig, dass man etwas machen musste, und zwar etwas richtig Neues. Eine Reduktion um einen Tag oder ähnliche Kosmetik hätte in der Tat wenig gebracht. Daher muss man dem Team immerhin zu gute halten, dass es, wohl etwas spät, aber immerhin, alles über Bord wirft und mit der grossen Kelle nochmal ganz neu anrührt.

Das Fertigstandkonzept finde ich super. Vielleicht waren die Orbit-Macher an der CeBIT und haben Sascha Lobos «Webciety» gesehen. Ich glaube ja immer noch an Messen als Treffpunkt, und ich könnte mir wirklich vorstellen, dass so die Zukunft der Messe aussieht: Hinkommen mit dem Laptop, die Präsentation auf den Messestand spielen und loslegen – und nicht mehr 100’000 plus x Wochen Vorlauf für Standbau etc. ausgeben.
» weiterlesen

«Rückübersetzung aus dem Klingonischen»

Peter Hogenkamp, 30. April 2009 um 6.11 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ich finde «Rückübersetzung aus dem Klingonischen» (vorgestern bei Stefan Niggemeier) so cool, das wollte ich einfach gern auch mal schreiben.

Und bei Filmkritik «Neuer Star Trek – BLICK hat ihn schon gesehen» würde es natürlich auch wie die Faust aufs Auge passen. Ich freue mich auf den Film, aber wieso habe ich nur das Gefühl, in dieser Kritik genau überhaupt nichts zu erfahren? OK, dass Uhura in Unterwäsche vorkommt, das war neu.

Am besten fand ich diesen Absatz:

Filmlandschaften aus Karton, politisch korrekte Handlungen oder stetig wechselnde Crews wie in den letzten Jahren – das alles gehört der Vergangenheit an.

Ja – hat denn die Crew nicht gewechselt? Oder stand im Abspann: «Versprochen. Die bleiben’s jetzt 30 Jahre!»

(Das war geraten, aber vom ersten Pilot von «TOS» 1964 bis «Generations» 1994 waren es tatsächlich genau 30 Jahre, sagt Wikipedia.)

Rabatt im Pastawerk:
Steht auf, wenn Ihr TWITTERS seid!

Peter Hogenkamp, 24. April 2009 um 10.24 Uhr , 8 Kommentare Kommentare

Social Media Marketing live: @tonibirrer geht im Pastawerk Pasta essen und twittert darüber, am nächsten Tag gehen vier Blogwerker, ich twittere, wieder einen Tag später geht @niela_ und findet’s «gut und günstig», heute wollen @rayhaze und @bloggingtom gehen, für nächste Woche hat @retoz_ch schon Absichten bekundet.

Für den unwahrscheinlichen FGll, dass die beim Pastawerk keine grosse Twitterwall im Personalaufenthaltsraum hängen haben, habe ich das mal gemailt, und Salar antwortet prompt:
» weiterlesen

Poken, die «Weiterentwicklung kleiner CD-ROMS»

Peter Hogenkamp, 18. April 2009 um 7.26 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Ich glaube, es gibt Leute, die geradezu zwanghaft etwas zu jedem Thema zu sagen haben müssen, auch wenn es ihnen völlig neu und fremd ist. Presseleute von Branchenverbänden gehören sicher dazu, und wenn die Presse anruft, bricht dieser Zwang sich Bahn. Die Antworten: «Habe ich noch nie gehört. PUNKT.» oder «Klingt interessant, muss mal drüber nachdenken.» sind nicht Bestandteil der mentalen Pressesprecherprogrammierung.

Heraus kommt dann so etwas wie hier in einem sonst gar nicht so schlechten Artikel, mit dem allerdings etwas dümmlichen Titel «Alien-Sex sorgt für digitalen Datentransfer», bei heute.de:
» weiterlesen