Frank Schmiechen, Welt Kompakt:
Glaubwürdigkeit dahin in 555 Zeichen

Peter Hogenkamp, 15. November 2009 um 15.12 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Ulrike Langer hat darauf aufmerksam gemacht, dass der «Welt»-Text «Was die Zeitungsverlage von Google lernen können» zum im Vergleich nachträglich publizierten englischen Original-Text von Jeff Jarvis (publiziert ohne eigentliche Überschrift, als Blogpost «My advice to German media») einige etwas verdächtige Kürzungen und einen dummen Übersetzungsfehler enthält.

«Carta» hast es aufgegriffen, daher findet man das ganze inzwischen als zwei identische Posts in zwei Blogs: «Welt Online: Verlegerkritische Passagen fehlen in Jeff Jarvis-Übersetzung» (ich schliesse mich Ralf Schwartz an: Die Carta-Überschrift ist klarer, aber die Kommentar bei Ulrike sind relevanter – besonders der erste vom stellvertretenden Welt- und verantwortlichen Welt-Kompakt-Chefredakteur Frank Schmiechen).

Also: Hier lesen bis zum ersten Kommentar.
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Traumdeuter vor!

Peter Hogenkamp, 17. Oktober 2009 um 6.47 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

In Mexico City bei einem Vortrag über Social Media von zwei deutschen Expats, die beide dort für BASF arbeiten, auseinander genommen worden (Zwischenrufe etc.), weil sie einen «lustigen Vortrag über Usability» («wie beim letzten Mal»*) statt über «dieses komische Twitter-Zeug, das eh keiner nutzt» erwartet hatten. Der rechte hiess Kress. #traum #so_nah_als_wär_man_da

* Ich war in Wirklichkeit noch nie in Mexiko

Kerners künstliche Aufregung über Twitter

Peter Hogenkamp, 23. September 2009 um 10.09 Uhr , 26 Kommentare Kommentare

Johannes Baptist Kerner fand ich mal super. Das traut man sich heute fast nicht mehr zu sagen. Aber ich weiss noch genau, wie er das erste Mal «ran» moderiert hat, 1992 war das laut Wikipedia, wie er reinkam und sagte, er sei so nervös, er würde sich krampfhaft an seinen Notizen festhalten. Echt sympathisch war das damals, und Kerner und sein Chef Beckmann kamen neu, jung und unverkrampft rüber.

17 Jahre später ist nichts mehr davon übrig. Kerner stellt in seiner Sendung von gestern, zum Thema «Wahlprogramme und Wahlversprechen» nach, wie er sich bei Twitter sucht und ein Fake-Profil findet, und diskutiert das dann mit einigen teilweise verrenteten Journalisten vom ZDF. Die kurze «Diskussion» ist ein Armutszeugnis für den Berufsstand.

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Wettbewerb «Die goldene Maus»:
30′000 Franken für die beste Schweizer Mobile App

Peter Hogenkamp, 10. September 2009 um 6.31 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Wie zuletzt vor vor drei Jahren, einige Blogger erinnern sich, wird der Wettbewerb «Die Goldene Maus» wieder durchgeführt. Diesmal geht es um Mobile Apps für Aus- und Weiterbildung. Das Preisgeld beträgt für Schweizer Verhältnisse bemerkenswerte CHF 30′000.
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Ticketcorner macht auf Parkhaus-Logik

Peter Hogenkamp, 8. September 2009 um 10.07 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Haha – einer geht raus, einer kommt rein:

Ticketcorner-Ersatz-Startseite
Ticketcorner-Ersatz-Startseite

Eigentlich sollte man im Web ja besser dran sein als in der Real-Life-Schlange.

Immerhin: Ein bisschen besser als früher ist das, wo in solchen Situationen einfach der Server unter der Last zusammenbrach. Jetzt gibt es wenigstens noch einen Prozess. Trotzdem verstehe ich nicht, wieso die nicht mal eben 100 Server bei amazon aws für das FCZ-Zeug dazu mieten und wenigstens den Rest des Betriebs aufrecht erhalten können. Alle anderen Ticketcorner-User, die normale Tickets für die «Chippendales» oder so kaufen wollen, haben ja auch gerade eine nicht so tolle Experience.

«Was ist Twitter?»

Peter Hogenkamp, 1. September 2009 um 15.51 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Kommentar folgt.

Mein Feedback zur neuen Vodafone-Kampagne

Peter Hogenkamp, 8. Juli 2009 um 18.52 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Wenn ich schon mal so was Langes blogge, muss ich auch von hier aus darauf verlinken, finde ich. Meinen Dutzenden von Lesern hier, von denen vielleicht einige nicht zu den Tausenden von Lesern drüben gehören, will ich das nicht vorenthalten.

Also, bei netzwertig.com steht der Post: Kampagne «Es ist Deine Zeit»: Wie Vodafone jetzt auch B sagen muss.

GDGT makes engadget look so 2005

Peter Hogenkamp, 3. Juli 2009 um 14.44 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Peter Rojas und Ryan Block, zwei Engadget-Veteranen, haben ein neues Blog gegründet: gdgt.com. Sie behaupten (bei TechCrunch), man spräche es buchstabiert G-D-G-T, aber das halte ich für Quatsch (vielleicht wollen sie einem Copyrightstreit mit ihrem alten Arbeitgeber AOL aus dem Weg gehen), ich denke, es ist die Steigerungsform von Flickr & Co. (zwei Vokale weggelassen statt nur einem) und spricht sich einfach «Gadget».

Sie haben viele Features für User Participation und lassen damit Engadget, ein «klassisches« Blog, bei dem man «nur» kommentieren kann (wie in unseren übrigens auch, also keineswegs Fingerpointing), irgendwie alt aussehen. Das naheliegendste (wenn man selbst darüber nachgedacht hätte) und trotzdem coole User Feature ist das hier:

Muss nur gelegentlich mal nach alle meine alten Gadgets eintragen. Wollte immer schon mal eine Liste aller Handys aufstellen, die ich jemand besessen habe.

Kleine schwarze Männchen auf dem SBB-Fahrplan

Peter Hogenkamp, 2. Juli 2009 um 16.54 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Finde ich super: Der Internet-Fahrplan zeigt jetzt die freien Plätze an.

Mein IC729, in dem ich gerade sitze (und der schon 12 Minuten Verspätung hat, weil die Lok neu gebootet werden muss), ist also zu zwei Dritteln voll, während der in einer halben Stunde ganz voll ist.

SBB-Platzbelegung
SBB-Platzbelegung

Auf meiner Hausstrecke St. Gallen – Zürich – St. Gallen weiss ich das selbst, aber bei Zürich-Bern wurde ich neulich um 12.30 Uhr von einem rappelvollen IC überrascht. Wäre lieber eine halbe Stunde früher gefahren (falls das genützt hätte).

Schlechte Pressemitteilungen:
Riverbed? Steelhead?? Verstehe nur Bugaboo.

Peter Hogenkamp, 2. Juli 2009 um 14.07 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Es gibt Pressemitteilungen, die sind so schlecht, dass man beim besten Willen nicht kapiert, worum es geht. Habe diese hier zweimal gelesen (weiss gar nicht, wieso ich auf deren Verteiler bin; wohl nicht, weil wir privat einen «Bugaboo» haben), und ich weiss immer noch nichts. Weigere mich auch zu googlen. Riverbed ist wohl eine Firma, Steelhead ein Produkt.

Hat irgendwas mit Optimierung der Performance im «WAN» (Wide Area Network, das Pendant zu LAN, aber eben über die Distanz) zu tun. Aber was bloss? Ein bisschen IT-Kenntnisse habe ich ja, aber ich versteh’s nicht.

Schiefe Metaphern, eine zu lange, schlecht erzählte Geschichte ohne Pointe, viel zu viel Nachspann, Rechtschreibfehler – insgesamt: totales Relevanznirwana. Arme Journalisten, die aus sowas eine Story machen müssen.

Sehr geehrte Redaktion,

Riverbed Technology schiebt ab sofort die Leistung und Schnelligkeit der zentralisierten IT-Infrastruktur von Bugaboo an. Der Hersteller stylischer und innovativer Kinderwägen für Babys und Kleinkinder hat sich für zehn Riverbed Steelhead-Anwendungen sowie Steelhead Mobile entschieden, um sowohl die IT als auch die Produktivität der Mitarbeiter und den Kundendienst zu optimieren.
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