79 Artikel in der Kategorie Varia auf hogenkamp.com.

Testpost

Peter Hogenkamp, 12. November 2006 um 20.15 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Muss das mit den zu grossen Zeilenabständen mal testen. Sorry für leeren Traffic.

Update: Hab’s nicht rausgefunden. Mache alles gleich wie bei den anderen Blogs, auch die Stylesheets sind überall identisch, nur hier ist immer eine Leerzeile zuviel. Schöner Mist.

“Der Zwiebelfisch stinkt vom Kopf her” von Claudius Seidl

Peter Hogenkamp, 6. November 2006 um 13.11 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Ich will ja nicht unseren eigenen Titel medienlese.com über den Klee selbst loben, aber “6 vor 9“, die kleine, aber feine Rubrik, beschert mir jeden Tag ein Fundstück. Heute ist “Der Zwiebelfisch stinkt vom Kopf her” von Claudius Seidl in der FAZ wirklich lesenswert.

Als Bastian Sicks Zwiebelfisch-Kolumne vor Jahren neu herauskam, ich noch keine Blogs las, aber dafür jeden Tag zehnmal SpOn aufrief, habe ich sie spontan geliebt, oft zitiert, die Kollegen bei Zeix darauf hingewiesen etc. Endlich konnte ich jemanden verlinken, der den Finger genau in die Wunde legen konnte, der sich auskannte und die Fehler beim Namen nannte. Ich merke zwar selbst auch meist, wenn etwas falsch ist, habe aber oft keine Ahnung, wie man es nennt, was die lehrbuchartigen Falsch-Richtig-Beispiele sind und so weiter.

Natürlich habe ich mir dann das erste Buch gekauft und vor ein paar Monaten auch noch das zweite. Wobei ich das zweite gar nicht mehr gelesen habe und die Kolumnen auch nicht mehr lese.

Als ich neulich im Spiegel sah, dass es auch noch eine gebundene Ausgabe gibt (in Umkehrung der üblichen Logik, nach der erst die gebundene und dann das Taschenbuch erscheint, der Verlag will hier offenbar noch ein bisschen abschöpfen; im Harry-Potter-Stil, wo sogar weniger kindlich anmutende gebundene Ausgaben nachgeschoben wurden), und vor allem, als ich mal Ausschnitte seiner Lesungen auf SWR3 hörte, war mir das ganze irgendwie nicht mehr so sympathisch wie zu Beginn. Falsch verwandte Redewendungen haben mein Freund Hardy und ich schon vor 15 Jahren protokolliert, aber diese fiktive Sibylle, die in einem Satz fünf davon braucht, ist doch wirklich eher anstrengend, und vor allem: Man glaubt irgendwann nicht mehr, dass das alles wirklich mitgehört und protokolliert ist, sondern es klingt, als würde Sick sich zuhaus hinsetzen, nach den Regeln der Kombinatorik den Redensartenmultiplikator anwerfen und von den entstehenden Varianten die witzigsten rausgreifen.

Sowieso ist es mir suspekt, wenn das Publikum jedes Wort mit Wiehern quittiert; unvergessen Max Goldt, der einmal in St. Gallen das Publikum anraunzte: “Mein Gott, Ihr lacht ja über alles! Es ist gar nicht alles witzig!”

Insofern ist Claudius Seidl hier einer, der wieder mein latentes Unbehagen in die perfekten Worte fasst. Und für den Nachschlag hole ich meine Wolf-Schneider-Bücher wieder raus und lese die nochmal. Dank an beide.

29.10.1990

Peter Hogenkamp, 29. Oktober 2006 um 23.03 Uhr , 7 Kommentare Kommentare

Heute Jubiläum gehabt: 16 Jahre Schweiz.

Am 29. Oktober 1990 begann das erste Semester.

Ich war vorher nur einmal in St. Gallen gewesen, im April zuvor. War einmal durch die Uni gelaufen; es waren Semesterferien, alles sah friedlich aus, wie mein Gymnasium in etwas grösser. Wenn man mal als Deutscher nur mal schnell in oder durch die Schweiz fährt, denkt man leicht, das ist ja so ähnlich wie in Bayern: Man kann alles lesen, sie sprechen nur ein wenig anders, haben ein paar komische Wörter. Zusätzlich haben die Autobahn-Schilder die falsche Farbe – insgesamt kann man sich bestimmt schnell an all das gewöhnen.

Die Realität sieht, wie viele wissen, etwas anders aus. Die erste Ahnung bekommt man schon, wenn man die Ansagen im Bus im St. Galler Dialekt hört (wobei ich damals noch nicht wusste, was die Eigenarten des St. Galler Dialekts sind und wie er sich zu den anderen Schweizer Dialekten verhält). Als nächstes geht man zu einer ersten privaten Party, bei der nur Schweizer sind (plus zwei Schwaben mit Süd-Vorteil) und versteht keinen Menschen. Keinen Witz, wirklich gar nichts.

Die Telefonrechnung kam damals nur alle zwei Monate (etwa 13 Jahre später erfuhr ich von meinem Kunden Patrick Schmitter von Swisscom Fixnet den Grund: Die PTT hatte damals nur ein Zentrum, an dem die Rechnungen gedruckt wurden, man druckte für die ganze Schweiz “reihum” und schaffte nicht mehr als sechs Rechnungsläufe pro Jahr und Anschluss). Meine erste Rechnung für zwei volle Monate – Januar/Februar 1991 – betrug 1020 Franken. Heimweh war damals noch sehr teuer…

Und so weiter und so fort. Blogs und Foren und Artikel über Deutsche in der Schweiz gibt es ja nun wirklich genug, dazu ist alles gesagt.

Heute, 16 Jahre später, fühle ich mich in der Schweiz deutlich mehr zuhaus als irgendwo anders, ganz sicher als in Deutschland. Wobei der Ort, an dem ich mich am allerwohlsten fühle, der Zürcher Hauptbahnhof ist. Dort würde ich gern im Obergeschoss wohnen (aber da ist schon die Kapo).

Die Busse der Verkehrsbetriebe St. Gallen dagegen, immer noch mit demselben Sprecher vom Band, haben irgendwie für mich ihren bizarren Groove bewahrt. Vielleicht muss ich den Herrn mal kennenlernen, als Aufarbeitung meiner Vergangenheit.

Gossau SG stellt sich international auf

Peter Hogenkamp, 20. Oktober 2006 um 8.35 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

 

Bahnhof Gossau SGAm preferred expat hangout Gossau SG stehen die Zeichen klar auf Internationalisierung.

 

 

 

Das bisherige «Expressbuffet» heisst jetzt wie die US-Kultserie «Friends»:

Flyer Friends

Die Swisscom mag da nicht zurückstehen und wirbt auf Englisch an der Telefonzelle/-kabine: «Call your friends and family in Paris (wo man allerdings neben Englisch auch Französisch spricht, wenn ich mich recht entsinne, Anm.d.Verf.), London or New York!»

Swisscom-Werbung

Krabbelnde Unzufriedenheit

Peter Hogenkamp, 18. Oktober 2006 um 3.17 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Mein an Mittelohrentzündung erkrankter Sohn kraxelt um 3.10 Uhr auf dem Sofa und auf mir herum (seit 1.30 Uhr, vorher im Bett genauso, nach einer Stunde habe ich kapituliert und bin hierher umgezogen, wo ich wenigstens mit einer Hand noch ein paar Posts lesen kann – wenn ich wüsste, welches seiner vier Medikamente diesen Wachzustand ausgelöst hat, könnte ich gezielt nur das auch nehmen). Nirgends gefallen ihm Position und Lage so richtig, was auch immer gleich lautstark kundgetan wird.

“Du kannst krabbeln, wohin du willst, aber wenn du dann dort bist, schrei bitte nicht so rum”, sage ich zu ihm, und denke danach bei mir: Das ist ein Satz, den ich mir auch für mich selbst auf einem Post-it auf den Monitor kleben könnte.

Web 2.0 – “Focus”-Artikel bei “medienlese”

Peter Hogenkamp, 13. Oktober 2006 um 9.33 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Focus DasMitmachWeb 2006-10-09

Seit ich mit Client blogge, erwische ich immer mal den falschen Blog.

Hier ist der richtige Artikel: Web 2.0 – die Wunderwelt des Internet aus Sicht von ?Focus?

“Wikipedia” ist ein Kofferwort.

Peter Hogenkamp, 12. Oktober 2006 um 15.34 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Noch nicht gewusst?

Steht hier, ganz prominent in der ersten Zeile.

Liveblogging vom mcmforum

Peter Hogenkamp, 4. Oktober 2006 um 12.34 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Ich blogge vom mcmforum unter blog.nutzbar.ch.

Hallo Welt!

Peter Hogenkamp, 23. August 2006 um 8.01 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

“Warum man (das) aber lesen sollte, ist uns nicht klar geworden.”
(aus der Sonntagszeitung)

So. Lange geplant, endlich umgesetzt.

So sehr ich an monothematische Blogs als Erfolgsrezept glaube, so sehr nervt es mich, nicht abschweifen zu dürfen.

Hier hab ich nun endlich hab auch eins, wo ich schreiben kann, was ich will, ohne jemals off topic zu sein – weil es kein Topic gibt. Deswegen kann ich auch nicht in gesalbten Worten sagen, worum es gehen wird.
Wünsche mir viel Spass. Wenn doch jemand mitliest, umso besser.