Alle 72 Artikel in der Kategorie Varia auf hogenkamp.com:

Neuer Spam:
«domain name of blogwerk»

Peter Hogenkamp, 30. April 2008 um 15.08 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Neuartiger (jedenfalls für mich), individualisierter Spam. Hong Kong scheint sowieso Nigeria auf den Fersen zu sein, was «Connections» angeht, jedenfalls sterben dort die Reichen inzwischen auch wie die Fliegen und wollen mir alle was vererben.

Dear CEO,

Internet Intellectual Property(—To CEO or Director )
We are the domain name registration organization in Asia, which mainly deal with international company’s in Asia. We have something important need to confirm with your company.
On the Apr 28, 2008, we received an application formally. One company named “MacArthur Holdings Limited” wanted to register following Domain names:

  • blogwerk.biz
  • blogwerk.com.hk
  • blogwerk.com.tw
  • blogwerk.hk
  • blogwerk.info
  • blogwerk.net.cn
  • and Internet Trademark: blogwerk

through our body.

After our initial examination, we found that the keywords and domain names applied for registration are as same as your company’s name and trademark. These days we are dealing with it. If you do not know this company, we doubt that they have other aims to buy these domain names. Now we have not finished the registration of MacArthur company yet, in order to deal with this issue better, please contact us by telephone or E-mail as soon as possible. Please let someone in your company who is responsible for trademark or intellectual right contact me freely.

In addition, if your company files no dissent, we will unconditionally approve the application submitted by “MacArthur Holdings Limited “.

Best Regards,
Jessica Wang
International registration(Auditing) dept.
Tel:00852-30593099
Fax:00852?31771520 00852?31771510
E-mail: Jessica@cndmrc.com
Website: www.Fexon.hk
Address: 3A, Units 20/F, Far East Consortium Bldg.,
121 Des Voeux Road, Central, Hong Kong

Ich wünsche MacArthur viel Spass damit.

Orbit-iEx-Konferenz 2008:
Was User lieben, was sie hassen

Peter Hogenkamp, 1. April 2008 um 11.06 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

So, wie gestern (siehe “YouTube-Promo für die Orbit-iEX-Conference”) angekündigt:

Zwei Anmerkungen:

  1. Könnte etwas lauter sein - vielleicht kann Angie da noch was drehen.
  2. Wir haben jetzt willkürlich den Tag orbit-iex-08 als den massgeblichen festgelegt.

Kommentarpolitik beim Wolf (2)

Peter Hogenkamp, 27. März 2008 um 8.35 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Startups erkennt man daran, dass sie viel zu wenig qualifizierte Leute haben und daher auch kleine Sachen ewig dauern. Der Unterschied zwischen Startups und «richtigen» Firmen ist allerdings manchmal kleiner, als man denkt.

Alternative Einleitung: Huhu Peter, ich sollte Dich doch erinnern. Das tue ich hiermit. Ist jetzt seit einem Monat.

peterwolf_kommentare_2008-03_27_01.png

wolf_kommentare_nicht_erlaubt_2008-02-26.png

CeBIT 2008 - aufgegeben, abgegeben

Peter Hogenkamp, 3. März 2008 um 22.32 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Wenn man nach Blogs von der CeBIT sucht (wie ich gerade für den Überblick «Alles zur CeBIT»), findet man erstaunlich viel komisches Zeugs.

iTunes Store:
Film gekauft

Peter Hogenkamp, 28. Februar 2008 um 0.15 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Bin gerade am Rumdameln mit iTunes knallhart Recherchieren für eine neuerdings-Story, wie man als Mitteleuropäer den iTunes-Store nutzen kann.

Anders als normale Musik synct iTunes den soeben gekauften Film nicht automatisch mit dem iPod, sondern man muss ihn virtuell vom einen Kästchen ins andere rüberschubsen:

iTunes - Film verschieben auf iPod

Danach wird dann gesynct, und dann ist er auch wirklich auf dem iPod, d.h. im iTunes auf dem Computer ist er wirklich weg:

iTunes - Film verschieben auf iPod, Teil 2

Es ist also wirklich sowas wie eine virtuelle Kopie des Films, die Steve einem vermietet. So hatte ich ihn in der Keynote gar nicht verstanden. («You can start watching on your Mac and then finish on the iPod» oder so.)

Wie gesagt, die Tage mal ausführlicher. Den schwierigsten Teil - wie kriegt man ein US-iTunes-Konto? - habe ich hier weggelassen.

Neues aus der Umfrage-Hölle

Peter Hogenkamp, 15. Februar 2008 um 10.29 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Schon wieder eine Anfrage für eine Befragung bekommen. Diesmal heisst es “Experteninterview”.

Deswegen fängt es auch an mit der Frage:

Wenn Sie an Corporate Blogs denken, welche Keywords kommen Ihnen hierzu spontan in den Sinn

Schon sehr schön. Das ist in der Tat eine typische Umfrage-Frage, allerdings eine, die man nicht in einem sog. Experteninterview wenigen Experten stellt, sondern zum Beispiel vielen Leuten auf der Strasse, um herauszufinden, wie der Wissensstand in der Bevölkerung ist. Andere Baustelle also. Vgl. z.B. Schnell/Hill/Esser, Methoden der empirischen Sozialforschung, Kap. 7.1.1.1.1 (kein Scherz!) “Zum Bezug von Fragen und erwarteten Informationen”.

Dass dort oben kein Fragezeichen steht, ist übrigens kein Zufall. Von den acht Fragen steht nur hinter einer ein Fragezeichen. Meine Lieblings”frage” ist Nummer 2:

Was machen erfolgreiche Corporate Blogs aus

Aus… sich und ihrem Blogdasein?

Ich habe eine neue Kategorie ‘Dummfragen’ eingerichtet, sorry Kalauerwortspiel, aber das scheint sich zu lohnen.

Ohne Worte

Peter Hogenkamp, 14. Februar 2008 um 13.48 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

Die Collage ist da.

aktuelles_2007-02-12.jpg

(Bitte nicht mit googelbaren Begriffen verlinken oder weiterleiten. Das zu posten ist meine private Bewältigungsstrategie. Die Autorin sollte es aber nicht unbedingt hier finden. Sie könnte es auch nicht verstehen, denn “das mit dem Internet ist ja ein Mehraufwand”.)

Damian ist langhaarig

Peter Hogenkamp, 13. Februar 2008 um 16.26 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Damian ist langhaarig

Ernscht

Peter Hogenkamp, 8. Februar 2008 um 12.44 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

bild-30.png

Huch, da hab ich mich etwas erschreckt. Ich kannte bisher nämlich nur einen Ernscht, den hier.

Der sagte zu mir wirklich irgendwann 2006 bei einem geselligen Anlass: “Wir können mal Duzis machen: Ich bin der Ernscht (Pause, nachdrücklich) - mit scht.”

Obwohl ich mir sonst keine fremden Dialekte aufzwingen lasse, sage ich das jetscht auch brav so.

Finger weg von Ehrenämtern!

Peter Hogenkamp, 6. Februar 2008 um 21.49 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Habe mich bereit erklärt, für eine soziale St. Galler Institution ein Blog aufzusetzen (eigentlich eine normale Website mit ein bisschen News, aber auf WordPress - das kann ich halt einigermassen). Die Grafik haben sie gezahlt, zum Non-Profit-Tarif direkt an einen Grafiker, den ich vermittelt habe; den Rest mache ich gegen Gotteslohn.

Zu Beginn war die Frage aufgekommen, wer initial die Texte einpflegt. Habe gesagt, das kann ich schon machen, und dann mache ich eine Schulung mit zwei Leuten, wie man sie später ändert.

Habe ihnen also Word-Templates geschickt zum Erfassen der Texte.

Heute rief mich die “Projektleiterin” an, ein Vorstandsmitglied der Organisation, und sagte, sie habe jetzt die Texte beisammen, es sei quasi eine Collage aus der Broschüre und aus verschiedenen anderen Dingen. OK.

“Ich wäre dir sehr dankbar, wenn ich dir das einfach so schicken kann.” - “Ja, mach nur. Aber wieso nicht mailen?” - “Es hat auch noch Fotos dabei.” - “Ach so, und die sind dann auf CD?” - “Ja, genau.” - “Und die Word-Texte sind auch auf der CD? In verschiedenen Dateien oder in einer?” - “Nein, die Texte sind ja eben einfach nur so zusammen gestellt. Wie gesagt, wir wären dir sehr dankbar, wenn wir das einfach so schicken könnten.” - “Ja ja, aber was heisst denn das, nur so zusammen gestellt?” - “Na ja, manches ist aus der Broschüre, und dann hat es auch ein paar handschriftliche Notizen dabei.” (kurze entsetzte Pause, in der ich mich sammeln muss) “Die Texte sind - nicht elektronisch? Alle?” - “Nein, eben wie eine Collage.” - “Ähm. Also ehrlich gesagt, als ich sagte, ich mache das gern selbst, da dachte ich eigentlich nicht daran, dass ich die Texte zuerst abtippen müsse.” - “Ja, wir haben halt alle keine Zeit.” - “Na ja, also ich habe auch nicht eben viel Zeit, und ich sitze sowieso alles in allem zwei Tage, bis das ganze technisch läuft, also ehrlich gesagt, ich wäre sehr froh, wenn das jemand von Euch wenigstens abtippen könnte. Kann das nicht XY (die vollamtliche Leiterin, im Gegensatz zu den ehrenamtlichen Vorständen) machen?” - “Nein, die hat auch keine Zeit. Weisst Du, wir haben eben alle wenig Zeit, und wir machen daher alle unsere Arbeit selbst, jeder für sich.”

Ich hab’s dann einfach aufgegeben und gesagt, ja dann schick halt. Wie soll man sonst auf einen gemeinsamen Nenner kommen?

Die folgende Diskussion, dass die Termine der Generalversammlung aber nicht in den öffentlichen Kalender dürften, sondern nur in einen passwortgeschützten, denn die gingen ja nur die Mitglieder etwas an, und den Exkurs, eigentlich hätten alle Angst, dass das ganze mit dem Internet sowieso viel zuviel zusätzliche Arbeit gäbe, gebe ich nicht im Detail wieder. Jedes Mal, wenn ich sanft dagegen halten wollte, hiess es: “Ja, du arbeitest halt jeden Tag damit, aber für uns ist das etwas anderes, wir empfinden das dann als Belastung, auch mental.”

Note to self: Das nächste Mal einfach die Fresse halten. Oder sowas: “Internet? Ja, habe ich auch schon mal gehört, dafür gibt es Firmen, glaube ich, die sowas machen; ich müsste auch im Telefonbuch nachschauen. Ich glaube, das solltest du am besten selbst machen.”

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  • Über mich

    Peter Hogenkamp, Unternehmer aus Detmold (NRW), seit 1990 in der Schweiz, Gründer mehrerer Startups, zuletzt und aktuell Blogwerk.
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