Don Alphonso, mit dem ich quasi naturgemäss nicht immer einverstanden bin (aber öfter, als man von weitem meinen sollte) bringt es im Interview im Pottblog exzellent auf den Punkt:
Jens Matheuszik: Woran liegt es denn Deiner Meinung, dass Journalisten eher schlecht beim Bloggen sind?
Don Alphonso: Die haben keine Erfahrung – ausser ihrer Verachtung – für Kommunikation auf Augenhöhe. Die wollen nicht reden, die wollen senden. Das ist ein anderes Konzept. Sie wollen auch nicht erzählen und schon gar nicht zuhören. Keiner zahlt was für zuhören, also tun sie es nicht. Ausserdem muss man als Blogger anders formulieren können, gewissermassen herabsteigen von der eingebildeten Sprachkompetenz, und damit tun sich Gewohnheitstiere nun mal schwer. Blogger verachten ist leichter.
Es würde mich interessieren, ob Ihrer Wahrnehmung nach das Verhalten Ihres Mitarbeiters Dr. C. D. in meinem Blog zu den Grundsätzen Ihrer Agentur B. & Partner passt, wie sie unter «Mission» (Link gelöscht) auf Ihrer Website hinterlegt sind.
Nachdem sie in der Zeitung gelesen haben, dass Obama wegen des Internets die Wahl gewonnen habe, wollten es jetzt alle nachmachen und produzieren unter anderem lustige Videos für YouTube. Dass das nicht ganz so einfach ist, zeigt die Schweizer FDP.
Zunächst mal haben Sie auf Ihrer Homepage nicht etwa das YouTube-Video eingebunden, sondern sie zeigen ein Bild vom Video an und verlinken (!) darunter: “AHV – Video bei Youtube.”
Ich versuche immer noch zu vergessen, dass mein Bruder mir mal erzählt hat, dass bei Presumed Innocent mit Harrison Ford seine Frau die Mörderin ist.
Und dass Zoé Baches mir mal erzählt hat, sie hat bei Gladiator geweint, als er am Ende stirbt. Hatte die DVD damals schon gekauft, aber noch nicht angeschaut. Nun steht sie immer noch verschweisst zu Hause. Aber wie gesagt, vielleicht vergesse ich es irgendwann, und dann gucke ich den Film — wenn es dann noch DVD-Player gibt.
Heute im Klein-Report-Newsletter, nicht verlinkbar:
Die grosse ÜBERRASCHUNGS-WOZ
Liebe Werbeauftraggeber- und AgenturentscheiderInnen
Am 27. November 2008 erscheint eine ganz spezielle WOZ. Gerne wären wir etwas präziser in unserem verkäuferischen Elan, doch dann wäre die Katze schon aus dem Sack. Tatsache ist: Diese Ausgabe wird ein redaktionelles Bijou, und das IN GROSSAUFLAGE. Deutlich mehr als unsere üblichen rund 100 000 LeserInnen werden diese Zeitung in ihren Händen halten, sei es auf dem Weg zur Arbeit oder gemütlich
zu Hause.
Sprecher: «200 Teilnehmer von Migrantenverbänden, Selbsthilfegruppen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Bund und Ländern. Mittendrin: Die Kanzlerin. In gerade mal zwei Stunden sollte Bilanz gezogen werden über den nationalen Integrationsplan, der auf dem letzten Gipfel beschlossen wurde.
Erstes Ergebnis: (im Bild: Verleger Hubert Burda, der auf die Kanzlerin zusteuert) Der Kreis ist viel zu gross.»
Die meisten «Anleitungen», die etwas humorig geschrieben sind, verstehen nur genau die Leute, die an der Stelle keine Anleitung brauchen würden. Siehe mein Twitter-Account «hogenkamp». » weiterlesen
Ich stelle immer wieder fest, dass viele Leute, die Gmail oder Google Apps nutzen, es nicht kennen -- ja, dass es sogar viele überhaupt nichts von den «Labs»-Features in Gmail wissen.
» weiterlesen
Über mich
Peter Hogenkamp, Unternehmer aus Detmold (NRW), seit 1990 in der Schweiz, Gründer mehrerer Startups, zuletzt und aktuell Blogwerk.