Alle 255 Artikel in der Kategorie Kommunikation auf hogenkamp.com:

Journalisten und Blogger, die dreiundzwanzigste:
«Blogger verachten ist leichter.»

Peter Hogenkamp, 1. Dezember 2008 um 7.53 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Don Alphonso, mit dem ich quasi naturgemäss nicht immer einverstanden bin (aber öfter, als man von weitem meinen sollte) bringt es im Interview im Pottblog exzellent auf den Punkt:

Jens Matheuszik: Woran liegt es denn Deiner Meinung, dass Journalisten eher schlecht beim Bloggen sind?

Don Alphonso: Die haben keine Erfahrung - ausser ihrer Verachtung - für Kommunikation auf Augenhöhe. Die wollen nicht reden, die wollen senden. Das ist ein anderes Konzept. Sie wollen auch nicht erzählen und schon gar nicht zuhören. Keiner zahlt was für zuhören, also tun sie es nicht. Ausserdem muss man als Blogger anders formulieren können, gewissermassen herabsteigen von der eingebildeten Sprachkompetenz, und damit tun sich Gewohnheitstiere nun mal schwer. Blogger verachten ist leichter.

Kommentieren unter falschem Namen:
Rückfrage an Christoph Richterich von Richterich & Partner

Peter Hogenkamp, 29. November 2008 um 23.36 Uhr, 43 Kommentare Kommentare

Sehr geehrter Herr Christoph Richterich

Es würde mich interessieren, ob Ihrer Wahrnehmung nach das Verhalten Ihres Mitarbeiters Dr. Patrick Eich in meinem Blog zu den Grundsätzen Ihrer Agentur Richterich & Partner passt, wie sie unter «Mission» auf Ihrer Website hinterlegt sind.

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FDP-YouTube-Spot:
Social Media für Anfänger

Peter Hogenkamp, 24. November 2008 um 6.50 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Nachdem sie in der Zeitung gelesen haben, dass Obama wegen des Internets die Wahl gewonnen habe, wollten es jetzt alle nachmachen und produzieren unter anderem lustige Videos für YouTube. Dass das nicht ganz so einfach ist, zeigt die Schweizer FDP.

Zunächst mal haben Sie auf Ihrer Homepage nicht etwa das YouTube-Video eingebunden, sondern sie zeigen ein Bild vom Video an und verlinken (!) darunter: “AHV - Video bei Youtube.

Ausschnitt aus FDP-Homepage

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100 Movie Spoilers in 5 Minutes

Peter Hogenkamp, 14. November 2008 um 7.14 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Super Sache:

Ich versuche immer noch zu vergessen, dass mein Bruder mir mal erzählt hat, dass bei Presumed Innocent mit Harrison Ford seine Frau die Mörderin ist.

Und dass Zoé Baches mir mal erzählt hat, sie hat bei Gladiator geweint, als er am Ende stirbt. Hatte die DVD damals schon gekauft, aber noch nicht angeschaut. Nun steht sie immer noch verschweisst zu Hause. Aber wie gesagt, vielleicht vergesse ich es irgendwann, und dann gucke ich den Film — wenn es dann noch DVD-Player gibt.

Chance für Investigativ-Blogger:
Was ist die WOZ-Überraschung am 27.11.?

Peter Hogenkamp, 7. November 2008 um 18.31 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Heute im Klein-Report-Newsletter, nicht verlinkbar:

Die grosse ÜBERRASCHUNGS-WOZ

Liebe Werbeauftraggeber- und AgenturentscheiderInnen

Am 27. November 2008 erscheint eine ganz spezielle WOZ. Gerne wären wir etwas präziser in unserem verkäuferischen Elan, doch dann wäre die Katze schon aus dem Sack. Tatsache ist: Diese Ausgabe wird ein redaktionelles Bijou, und das IN GROSSAUFLAGE. Deutlich mehr als unsere üblichen rund 100 000 LeserInnen werden diese Zeitung in ihren Händen halten, sei es auf dem Weg zur Arbeit oder gemütlich
zu Hause.

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Integrationsgipfel im Kanzleramt:
Hubert Burda sprengt den Kreis

Peter Hogenkamp, 7. November 2008 um 15.31 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Tagesschau vom 6.11.2008, Beitrag «Integrationsgipfel im Kanzleramt» (ab 10:45):

Sprecher: «200 Teilnehmer von Migrantenverbänden, Selbsthilfegruppen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Bund und Ländern. Mittendrin: Die Kanzlerin. In gerade mal zwei Stunden sollte Bilanz gezogen werden über den nationalen Integrationsplan, der auf dem letzten Gipfel beschlossen wurde.

Erstes Ergebnis: (im Bild: Verleger Hubert Burda, der auf die Kanzlerin zusteuert) Der Kreis ist viel zu gross.»

Sehr subtil gemacht, Tagesschau.

Ohne Googeln! Was ist «Kleenex - Lass es raus»?

Peter Hogenkamp, 7. November 2008 um 14.59 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

Achtung: Googeln verboten.

Aus der Inbox:

Ihr Blog http://blog.hogenkamp.com hat soeben eine neue Text-Review Ausschreibung “Kleenex «Lass es raus»” erhalten.

Kleenex «Lass es raus»: Text-Review über «Lass es raus», EQ-Test und Wettbewerb

Sie können für diese Kampagne 95.42 CHF verdienen, falls Ihre Bewerbung vom Advertiser akzeptiert wird.

Frage an die geneigten Leser: Worum könnte es gehen?

Ich hab auch nicht gegoogelt und mach’s auch nicht.

Willkommen auf dem Holodeck:
Das wird noch lustig!

Peter Hogenkamp, 6. November 2008 um 0.29 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

NZZ wirbt mit Glatzkopf

Peter Hogenkamp, 29. Oktober 2008 um 13.27 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Ob Seth Godin das weiss?

Airport Pranks

Peter Hogenkamp, 14. Oktober 2008 um 23.40 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Aus dem Klein Report von heute (per E-Mail, noch nicht auf der Site):

Die fiktiven Passagiere und die realen Mietautos
Mit einer überraschenden Lautsprecherdurchsage am Flughafen Stuttgart hat die örtliche Werbeagentur Jung von Matt/Neckar einen ersten Preis am Airport Media Award für Kampagnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geholt. Ausgerufen wurden die fiktiven Passagiere Geddjur Karätsiggst und Graitoffers Adsiggst, deren «Namen» aber ganz ähnlich wie «Get your Car at Sixt» und «Great offers at Sixt» klingen - und so war es auch gemeint. JvM/N erhielt dafür Gold in der Kampagne «Gestaltete Kampagnen».

Moment mal, das ist doch uralt. Diese «Airport Pranks» aus Heathrow hat Kollege Dührkoop damals in St. Gallen rumgemailt, das war noch vor Webzeiten (oder noch zu Dial-up) oder so.

Inzwischen hat sie zum Glück einer (oder ein paar Zehntausend) auch geposted.

Fazit: Jung von Matt klaut eine zehn Jahre alte Idee aus dem Internet und wird dafür ausgezeichnet.