Geist oder Glotze

Peter Hogenkamp, 24. November 2008 07:43 Uhr, 9 Kommentare Kommentare

Gestern in einem alten «Spiegel» (20/2007) gesehen:


Die zugehörige Titelstory «Aliens im Kinderzimmer» argumentiert deutlich differenzierter, spricht auch von Studienergebnissen, «die Entwicklungsrückstände bei Kindern zeigen, die nicht fernsehen dürfen. “Das Fernsehen fördert die Entwicklung des Sprachzentrums, lässt die Kinder an der kulturellen Praxis der Erwachsenen teilhaben und vermittelt Wissen.”» — aber ich fand die Zeichnungen trotzdem am beeindruckendsten.

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9 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Kate

    schrieb am 24. November 2008 um 10:51 Uhr (#)

    Oh my. Sehr beeindruckend, wenn einem das mal so buchstäblich bildlich vor Augen geführt wird. Und muss Ben jetzt seinen TV-Konsum einschränken oder liegt er noch im Toleranzbereich?

  2. Hans Hansen

    schrieb am 26. November 2008 um 18:10 Uhr (#)

    Oh my. Einfacher wäre es gewesen einen durchtrainierten Sportler zu zeigen, der sich täglich bewegt. Als Vergleich dazu Peter Hogenkamp, der täglich acht oder mehr Stunden am PC verbringt.

    Das wäre auch ein sehr, sehr beeindruckendes Bild, weil “Aliens im Kinderzimmer” zu “Aliens im Büro” mutieren können…

    Mit sportlichen Grüssen

    Hans Hansen

  3. Peter Hogenkamp

    schrieb am 26. November 2008 um 18:38 Uhr (#)

    Hans Hansen von hansen.de, ich lach mich dünn.

    Ist man jetzt in Münster mit Schweizer IP-Adressen unterwegs, die auf b-partner.ch zeigen?

  4. mds

    schrieb am 26. November 2008 um 21:06 Uhr (#)

    @Peter Hogenkamp: Ob «Hans Hansen» im Management oder in der Beratung (Link gelöscht, pho) tätig ist? ;)

  5. Dr. C. D. (anonymisiert, pho)

    schrieb am 27. November 2008 um 13:30 Uhr (#)

    Zur Entlastung des Managements -
    es war der böse-böse Berater.
    Und als “kleiner Schelm” mit Sportdiplom habe ich mich zu diesem Kommentar hinreissen lassen, nachdem ich Sie am Dienstag auf der Podiumsdiskussion in ZH gesehen und erlebt habe. Ich hoffe, Sie verzeihen mir meine Spitzfindigkeit, gartuliere Ihnen zum “Blogwerk” und wünsche Ihnen trotzdem noch viele “sportliche” Herausforderungen im Leben.

    Es grüsst Sie herzlich
    C. D.

  6. Peter Hogenkamp

    schrieb am 27. November 2008 um 16:30 Uhr (#)

    (Ursprünglichen Kommentar nach Wochenend-Nachdenken editiert. Der Versuch, hier unter falschem Namen rumzuschmieren, ist nicht halb so lustig, wie Dr. C. D. alias Hans Hansen denkt.)

  7. Peter Hogenkamp

    schrieb am 29. November 2008 um 23:12 Uhr (#)

    Ein paar Tage später und nochmal drüber nachgedacht, finde ich den anonymen Kommentar von Dr. C. D. von B. & Partner gar nicht mehr komisch.

    Wenn ich mir die ewigen Diskussionen über die bösen Blogger ins Gedächtnis rufe und dann das hier auf der Website von B. & Partner sehe, könnte ich kotzen:

    Wir beraten unsere Kunden zielgerichtet, unabhängig und ehrlich. (…) Die uns übertragenen Mandate führen wir mit höchster Professionalität. Als zuverlässiger Dienstleister und verantwortungsvoller Partner legen wir grossen Wert auf eine dauerhafte und transparente Kundenbeziehung. Die Prinzipien, auf denen die erfolgreiche Arbeit unserer Agentur beruht, sind Transparenz, Systematik und Kontinuität.

    Ja, genau. Wie war das noch? Die Profis mit dem Berufsethos auf der einen Seite, und auf der anderen die anonymen Wadenbeisser-Blogger? Ha!

    Ein promovierter PR’ler schreibt sich also unter anderem die folgenden drei Dinge auf die Fahnen:

    • «ehrlich» und «transparent» - so wie: unter falschem Namen zu kommentieren?
    • «verantwortungsvoll» - so wie: sich nach dem Besuch einer Podiumsdiskussion über einen der Podiumsteilnehmer in dessen Blog lustig zu machen (unter einem Beitrag, in dem es um etwas ganz anderes geht)?
    • «Professionalität» - so wie: als PR-Profi zu doof zu sein zu wissen, dass man aus einer IP-Adresse den Firmennamen ermitteln kann?
  8. Jens Lojek

    schrieb am 2. Dezember 2008 um 20:52 Uhr (#)

    Oh man, da rufe ich mir doch die vielen gerichtlichen Auseinandersetzungen ins Gedächtnis, die - wie auch hier - eigentlich um Nichts ein riesen TraRa machen.

    Sofern das betreffende Kommentar oben nicht editiert ist, kann ich mich doch nur sehr stark wundern, wie schnell man daraus einen höchst persönlichen Angriff auf einen selbst entnehmen kann um dann, vermutlich aus Rache, zu Mitteln greift, die völlig unverhältnismäßig sind. Es ferner auch noch so darzustellen, als wäre dies eine Meinung der Firma, in der der Kommentierende arbeitet, damit die Firma in ein schlechtes Rampenlicht zu stellen und dafür Sorge zu tragen, das Deutschland einen Arbeitslosen mehr hat, halte *ich persönlich* für sehr überzogen.

    Ggf. angebrachte Kritik an einer Person, dürfte doch jemanden mit nur einem Hauch von Selbstbewusstsein, nichts ausmachen.
    Es gibt zwei gute Möglichkeiten damit umzugehen; entweder man nimmt die Kritik aufgeschlossen an, ggf. hat der Gegenüber sogar Recht, oder man belächelt derlei Kommentare an einem selbst - Thema vergessen.

    “Wer frei von Sünde ist, möge den ersten Stein werfen!”

    Anmerkung:
    Dieses Kommentar ist von mir unter realem Namen als Privatperson in meiner Freizeit verfasst worden. Es stellt keinen Angriff auf eine Person dar, sondern kritisiert die Thematik und soll lediglich meine persönliche, freie Meingung zum Thema widergeben.
    Da diese, meine freie Meinung auf einem privat verantwortetem Medium öffentlich gemacht wurde, steht es dem Betreiber selbstverständlich frei, diese zu entfernen.

  9. Peter Hogenkamp

    schrieb am 2. Dezember 2008 um 21:59 Uhr (#)

    (Kommentare logischerweise auch hier geschlossen, zum Grund siehe hier.)


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    Peter Hogenkamp, Unternehmer aus Detmold (NRW), seit 1990 in der Schweiz, Gründer mehrerer Startups, zuletzt und aktuell Blogwerk.
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