Maximales Mediadaten-Geschummel
Ich bin überzeugt, man könnte wochenlang nur Auszüge aus Mediadaten bloggen und würde sich bestens amüsieren.
Hier ein Spitzenbeispiel, das ich heute gesehen habe (Quelle):
Also, wie geht das genau? Die Publikation befragt ihre eigenen Leser, und zwar ganze 206 davon (s. Fusszeile), und dann stellt sie fest, dass die meisten ihrer Leser… genau… sie selbst lesen. Etwas merkwürdig ist nur der kleine, braune Anteil, der an 100% fehlt, aber 100% wären wohl zu sehr aufgefallen.
Wir sind alle viel zu anständig…
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5 Kommentare zu diesem Artikel
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Ugugu
der hellblaue anteil, sysdata-leser, die sysdata selten lesen ist aber auch ganz beträchtlich, find ich ;-)
leu
Zeit mal wieder selber irgendeine Statistik zu
fälschenmachen.Andreas Hobi
Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Im KV haben wir damals noch gelernt, wie man Statistiken so bearbeitet und darstellt, dass sie für das eigene Unternehmen möglichst vorteilhaft aussehen…
Patrick Mollet
Noch so ein Beispiel:
http://go-uni.com/index.php?id=189&tx_ttnewstt_news=6&tx_ttnewsbackPid=1&cHash=ca214d8585
“Knapp 97 Prozent der Befragten kennen das ?SCROGGIN-career?.”
…schön, wenn man nur die Scroggin-Leser befragt ;-)
(Ja, ich geb’s zu, ist unsere Konkurrenz, da muss man sich ab und zu ein wenig lustig drüber machen)
Erik Streller-Shen
Schön, wenn man von der Konkurrenz zitiert wird. Allerdings kann man auch beim Zitieren schön schummeln :-)
1.
Die interesante Zahl in diesem Dokument ist doch: Von 30′000 registrierten Lesern/Abonnenten haben 1′700 an der Erhebung teilgenommen. Ein Beteiligung von über 5,6% ist beachtlich.
2.
Das Dokument wurde klar als “Ergebnisse Leserumfrage” deklariert. Leserumfragen richten sich nun mal definitionsgemäss an die eigenen Leser. Ausserdem handelt es sich beim zitierten Dokument nicht um Mediadaten.
Genauigkeit auch in Details zeichnen professionelle Geschäftspartner aus. :-)