«Blick» vom 03.11.95:
Studenten unisono:
«Die Qualität ist wichtiger als der Name»

Peter Hogenkamp, 10. Juli 2008 22:33 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Gerade gefunden, weil der Bö sich an meinem Laptop in die SMD eingeloggt hat – leider nicht als PDF, sondern nur Text:

© Blick; 03.11.1995; Ausgabe-Nr. 256; Seite 9
Treffpunkt Heute: Cafeteria, Universität St.Gallen

Studenten unisono: «Die Qualität ist wichtiger als der Name»

ST. GALLEN – 15 Uhr in der Cafeteria der Universität St.Gallen. Sechs Studenten diskutieren über die Umbenennung der Hochschule St.Gallen in Universität St.Gallen – genau genommen mit dem Zusatz «Hochschule für Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften (HSG)».

Der Deutsche Peter Hogenkamp (27), Präsident der Studentenschaft: «Die Studierenden waren gegen die Bezeichnung «Universität». Die Abkürzung «HSG» war ein sehr gutes Markenzeichen, darauf wollte man nicht verzichten. Doch jetzt ist es vollzogen, und es zeigt sich, dass die Suppe nicht so heiss gegessen wird, wie sie gekocht wurde. Zudem bleibt dank eines Tricks der Zusatz «HSG» erhalten.»

Bettina Hein (21), ebenfalls aus Deutschland: «Die Auseinandersetzung hat es schon früher gegeben, als die Bezeichnung «Handelshochschule» abgestreift wurde. Da hiess es auch, man könne sich nicht umgewöhnen. Und trotzdem ging es.»

Christoph Kuhn (29): «Für mich hatte der Namenswechsel nur eine Bedeutung: Ich musste neue Visitenkarten drucken lassen.»

Oliver Kunz (21): «Und ich musste Titelblätter von Drucksachen ändern lassen.»

Der Norweger Morten Meland (25): «Der Name ist doch egal. Aber immerhin zeigen wir damit, dass wir eine Uni sind und nicht eine Fachhochschule.»

Nicole Achermann (24): «Wichtig ist einzig die Qualität der Schule und der Ausbildung.»

Oliver nickt: «Mich hat der erstklassige Ruf der Schule gelockt. Dazu kommen die Kontakte mit der Praxis und die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft.»

Peter: «St. Gallen hat auch im Ausland einen sehr guten Ruf. Nur ein kleiner Teil kann hier studieren. Das ist ein Qualitätsmerkmal.»

Nicole: «Mich hat die Internationalität der Uni St.Gallen gereizt. Aber auch die Aktivitäten.»

Bettina pflichtet bei: «Hier kann man sich vielseitig engagieren.»

Hans Peter Minnig

Von links: Nicole Achermann, Morten Meland, Christoph Kuhn, Bettina Hein, Oliver Kunz und Peter Hogenkamp.

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7 Kommentare

  1. Marcel Marchon
    schrieb am 11. Juli 2008 um 06:00 Uhr (#)

    Schade dass das Bild fehlt :-)

  2. Schreibt hier auf dem Blog Peter Hogenkamp
    schrieb am 11. Juli 2008 um 06:11 Uhr (#)

    Ja, fand ich auch. :-)

  3. leu
    schrieb am 11. Juli 2008 um 09:14 Uhr (#)

    oh, das kann der Bö? dann muss ich dem mal einen Suchauftrag erteilen. Danke für den Hinweis.

  4. Patrick
    schrieb am 11. Juli 2008 um 17:45 Uhr (#)

    Peter,

    wir wollen das Bild! Euch alle in jungendlicher Frische zu sehen, wäre toll.

    Ciao Patrick

  5. Schreibt hier auf dem Blog Peter Hogenkamp
    schrieb am 12. Juli 2008 um 08:34 Uhr (#)

    Ich hab’s nicht, sonst hätte ich es natürlich geposted. Ich zu Ringier fahren und in den Keller steigen mache ich dann mal, wenn ich Zeit habe, i.e. wenn ich in Rente gehe.

  6. bö
    schrieb am 17. Juli 2008 um 01:00 Uhr (#)

    ps: es heisst ins smd (das ist für euch deutsche wie das/die tram. wir sagen hier anders).

  7. Bastian
    schrieb am 17. Juli 2008 um 23:59 Uhr (#)

    Ein Student druckt sich seine Universitätszugehörigkeit auf die Visitenkarte?

    Wuahaha, HSGler? *kopfschüttel*

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