«6 vor 9» bei Twitter?
Von Peter Hogenkamp am 11. April 2008 um 09:26 Uhr Kommentare (7)
Kategorien: Medien, Web 1.0 & Web 2.0
Nur eine spontane Idee, die mir gerade kam, als Ronnie Grob bei Twitter meldete, dass die Meldungen im heutigen «6 vor 9» wie ein Desaster für die etablierten Medien wirken müssen - aber keinen Link mitschickte (es war auch erst um viertel vor, da war es noch nicht live).
Man könnte natürlich die sechs Links jeden Tag automatisiert twittern. Habe das heute mal schnell von Hand gemacht, siehe hier: twitter.com/6vor9.
Klar, die meisten Leser brauchen das nicht, weil sie «6 vor 9» mit dem medienlese-Feed empfangen, und dem Traffic von medienlese.com bringt es auch gar nichts. Aber wir sind ja extrem serviceorientiert und altruistisch.
Ich (als Leser, nicht als Herausgeber) würde es abonnieren. 6 Tweets finde ich auch erträglich; einen Newsletter mit 20 Einzelmeldungen (wie den von turi2) könnte man nicht so verbreiten.
Meinungen? Vorbestellungen?
(Übrigens ist heute die 425. Ausgabe von «6 vor 9» live gegangen, an jedem Werktag (ausser Samstag) seit August 2006. Zur 300. Ausgabe hat Peter Sennhauser etwas darüber geschrieben: Von Blogwerkern und Mistkratzern)
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7 Kommentare
nicht fragen, machen! tagi und nzz sind ja so auch schon bei twitter dabei.
Peter Hogenkamp
schrieb am 11. April 2008, 09:39 Uhr (Permalink zum Kommentar)Ja, die NZZ ja auch sehr überzeugt, wie Nico Luchsinger vor kurzem irgendwo ausführte.
Man muss es halt automatisieren, und das ist schon ein Stündchen Arbeit.
Milos
schrieb am 11. April 2008, 09:44 Uhr (Permalink zum Kommentar)Wie “automatisierst” du das? Mit Twitterfeed?
Sachar
schrieb am 11. April 2008, 09:51 Uhr (Permalink zum Kommentar)Habs ja auch schon getwittert, dass ich persönlich diesen Service nicht brauche, da ich Medienlese als RSS-Feed abonniert habe. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass Einige das nutzen würden. Schaden kann es nicht.
Peter Hogenkamp
schrieb am 11. April 2008, 09:57 Uhr (Permalink zum Kommentar)Milos: Das habe ich mir noch nicht zu Ende überlegt. Aber irgendwie würde es sicher gehen, allenfalls kann man (nicht ich) ein kleines PHP-Skriptchen schreiben, denke ich.
Nico
schrieb am 11. April 2008, 12:12 Uhr (Permalink zum Kommentar)Mir gefällt die Idee, würde aber die einzelnen Tweets ein bisschen über den Tag verteilen und nicht alle aufs Mal um 6 vor 9 schicken.
Wie überzeugt die NZZ von Twitter ist, weiss ich nicht. Ich hab nur vor einigen Monaten mal einen Twitterfeed für NZZOnline gebastelt, inzwischen gibt’s auch noch einen zweiten - aber ob der ein “offizielles” Produkt ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
dummyblogger
schrieb am 11. April 2008, 19:03 Uhr (Permalink zum Kommentar)Mensch Herr Hogenkamp, legen Sie gar keinen Wert auf Ihren existierenden E-Mail-Verteiler, den Sie hier ganz unerwähnt lassen?
Der Mail-Newsletter von medienlese ist doch das wichtigste, wenn es um die Übersicht und die Nachbereitung geht. Man hat ja nicht jeden Tag die Zeit, hier herumzusurfen.
Weshalb kommt dieser Newsletter denn eigentlich immer jedesmal erst um 4 Uhr morgens am Folgetag an? Geht das nicht auch am Abend des gleichen Tages?
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Patrick
schrieb am 11. April 2008, 09:34 Uhr (Permalink zum Kommentar)