Von wegen «54% addicted to Apple»

Peter Hogenkamp, 20. Februar 2008 um 23.53 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Hier sieht man mal wieder die Grenzen der Umfragekunst: Habe gerade via Lobo an so einem komischen Test teilgenommen.

Erstmal könnte man sich natürlich wieder trefflich über die Methodik echauffieren. Frage 5 etwa ist ganz toll:
bild-37.png

Ähm. Ich hatte vier iPods. Ist das “3 bis 5″ oder “4 bis 6″?

Ausserdem denke ich sowieso, dass mein Ergebnis 54% ein Plausibilitätsfehler ist. Ich hab meinen Mac seit drei Monaten, es ist mein erster, ich hatte keinen vorher, also überhaupt keinen, auch keinen G3 (etwa so redundanzfrei sind auch die Fragen), ich mache weder Werbung noch Support bei Verwandten.

Sei’s drum. Hier das tendenziöse Ergebnis:

54%How Addicted to Apple Are You?

Aus dem Spam-Folder Wieviel Niggers und mit wem?

Peter Hogenkamp, 20. Februar 2008 um 22.57 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Optimierungsproblem - was will man lieber sehen:

bild-36.png

Kapitalismus und Marktwirtschaft sind das gleiche, Andrea Nahles

Peter Hogenkamp, 18. Februar 2008 um 7.50 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Andrea Nahles mit Bierflasche beim KarnevalWäre schon gut, wenn man alle Politiker in Deutschland mal in einen Abendkurs zum Thema Wirtschaftsordnungen schicken würde. Da scheint es mir grosse Defizite zu geben.

In einem «Welt Online»-Interview von Juli 2007 lese ich gerade, via Ronnies neuer Zitatesammlung, diese entlarvende Passage:

WELT ONLINE: Frau Nahles, ist “Kapitalist” für Sie ein Schimpfwort?

Andrea Nahles: Ja klar. Kapitalist, das ist ein negativer Begriff. Ein Kapitalist ist jemand, der die gesellschaftlichen Interessen hinter seine eigenen Profitinteressen stellt. Im Gegensatz dazu sind Unternehmer positive Akteure in unserer Gesellschaft. Sie beuten nicht aus, sondern ermöglichen Wertschöpfung und Arbeitskräfte.

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Hach, ist das cool mit dem Spiegel im Volltext seit Anno Tuck

Peter Hogenkamp, 15. Februar 2008 um 11.36 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Ich könnte ja den ganzen Tag nur in alten Spiegeln schmökern.

Hatte etwa von 1991 bis 1997 so gut wie alle Ausgaben auf dem Kleiderschrank meiner St. Galler Wohnung gesammelt, habe sie dann beim Umzug weggeworfen, was sich nun endlich als richtig rausgestellt hat.

Aber ausser Schmökern kann man auch sinnvolle Sachen machen, z.B. in alten Posts von sich selbst, in denen man den Spiegel zitiert hat, einfach jetzt im Nachhinein flott den Volltext verlinken. Gerade nach einem Kommentar von ugugu hier gemacht. (Ctrl-F “spiegel”) Liest das denn noch jemand, so dass sich das lohnt? Ist mir doch egal. Wenn es einer liest, freut er sich vielleicht über den Link.

Information wants to be free. Hab ich mal für Weltverbesserer-Blödsinn gehalten (vgl. TANSTAAFL), aber langsam glaube ich’s selbst - jedenfalls aus Nutzersicht. Die Serverrechnung muss allerdings immer noch irgendeiner zahlen.

Sehr guter Artikel übrigens auch von Johnny Haeusler zum Thema Wissenspluralismus, aber den habt Ihr ja schon alle um 6 vor 9 angeklickt.

Neues aus der Umfrage-Hölle

Peter Hogenkamp, 15. Februar 2008 um 10.29 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Schon wieder eine Anfrage für eine Befragung bekommen. Diesmal heisst es “Experteninterview”.

Deswegen fängt es auch an mit der Frage:

Wenn Sie an Corporate Blogs denken, welche Keywords kommen Ihnen hierzu spontan in den Sinn

Schon sehr schön. Das ist in der Tat eine typische Umfrage-Frage, allerdings eine, die man nicht in einem sog. Experteninterview wenigen Experten stellt, sondern zum Beispiel vielen Leuten auf der Strasse, um herauszufinden, wie der Wissensstand in der Bevölkerung ist. Andere Baustelle also. Vgl. z.B. Schnell/Hill/Esser, Methoden der empirischen Sozialforschung, Kap. 7.1.1.1.1 (kein Scherz!) “Zum Bezug von Fragen und erwarteten Informationen”.

Dass dort oben kein Fragezeichen steht, ist übrigens kein Zufall. Von den acht Fragen steht nur hinter einer ein Fragezeichen. Meine Lieblings”frage” ist Nummer 2:

Was machen erfolgreiche Corporate Blogs aus

Aus… sich und ihrem Blogdasein?

Ich habe eine neue Kategorie ‘Dummfragen’ eingerichtet, sorry Kalauerwortspiel, aber das scheint sich zu lohnen.

Schweizer Fussballverband noch mit «DDR» und «Sowjetunion»

Peter Hogenkamp, 15. Februar 2008 um 7.49 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Sehr hübsch:
hbmjkadv_pxgen_r_330x219.jpg

Via BLICK, Einstieg hier, aber inzwischen geflickt.

Schöne Fleissarbeit, Conny Zeller aus Spreitenbach…

Peter Hogenkamp, 15. Februar 2008 um 6.58 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

289 Einsendungen beim ebookers-Gewinnspiel als “Cornelia Zeller”, “Conny Zeller”, “Cornelia Zeller-Blumer”, “Hugo Zeller” und allen Permutationen; und auch nicht schlecht, Dutzende von Mailadresse zu haben von wettbewerb1 bis wettbewerb19 und wettbewerba bis wettbewerbz, ich seh schon, die Gewinnspielteilnehmerbranche hat technologisch gewaltig aufgerüstet - aber ganz doof sind wir halt auch nicht, daher wünsche ich mehr Erfolg anderswo.

Offline ist seltener, aber viel schlimmer als früher

Peter Hogenkamp, 14. Februar 2008 um 22.00 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Wir bereiten gerade einen Beitrag vor, bei dem es um die Anfänge des WWW geht. Erscheint am 26.2. bei medienlese.com.

Einerseits ist es echt lustig, sich zehn Jahre danach daran zu erinnern, wie schlimm die Technik damals noch war. Installations-CDs, Dial-up per Modem, abbrechende Downloads - hihi, wie putzig aus heutiger Sicht, wo man immer online ist und alles nur Sekunden dauert.

internet_offline.jpg
(Foto Keystone, Martin Rütschi)

Nur: Wenn’s dann mal passiert, dass man offline ist, dann ist es viel schlimmer als früher.

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«Ich war noch niemals in New York.»

Peter Hogenkamp, 14. Februar 2008 um 16.37 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

[flash]http://www.youtube.com/v/op2RPts56Tc[/flash]

In halbwegs eigener Sache: Morgen Abend endet das ebookers-Gewinnspiel.

Teilnahme nur für Schweizer. (Aber eine c/o-Adresse findet man vermutlich schnell. :-)

Hausdurchsuchung:
not pretty

Peter Hogenkamp, 14. Februar 2008 um 14.07 Uhr, 14 Kommentare Kommentare

Aus aktuellem Anlass und weil Sixtus über die Uhrzeit twitterte. Mir hat das mit den Hausdurchsuchungen mal ein Hauptmann der Zürcher Kantonspolizei erklärt.

Hausdurchsuchung Klaus Zumwinkel
Abtransport der beschlagnahmten Akten vor dem Haus von Post-Chef Klaus Zumwinkel heute morgen (Foto Keystone, Martin Meissner)

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