Wenn Du $6000 übrig hättest, hättest Du auch noch 200 gute Worte?

Peter Hogenkamp, 11. Februar 2008 22:57 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Die Anmeldung für TED09 läuft noch bis morgen Abend. Registrieren und ins Formular schauen kostet nichts.

Es ist abzusehen, dass sie viel mehr Anmeldungen haben werden als früher (“we’re getting thousands of applications”, habe ich gehört) und daher viel mehr Leute nicht akzeptieren könnnen, obwohl diese zahlen.

Wenn man also nicht berühmt und reich ist, sondern nur reich, oder sich die $6000 vom Mund abspart, muss man wohl ausserdem etwas Schlaues in diese beiden Felder schreiben:

What do you hope to gain from a TED membership? (less than 100 words)

What might you be able to contribute to the TED community? (less than 100 words)

Ich finde ja Stöckchen etwas postpubertär, aber ein paar Leuten würde ich die Frage gern mal stellen. Einige, die auch in letzter Zeit über TED gebloggt oder getwittert haben. Johannes oder Marcel, (o Mann, ist Technorati schlecht geworden mit Erkennen, ob ein Blog deutsch ist, das hält ja keiner aus).

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21.2.2009, 1 KommentareBarry Schwartz über «Conventional Wisdom»

Barry Schwartz bei «TED». Zumindest die Hausmeister-Geschichte am Anfang sollte man schnell gucken.

3 Kommentare

  1. marcel bernet
    schrieb am 12. Februar 2008 um 12:11 Uhr (#)

    ich finde auch die beiden TED-fragen postpubertär. aber die machens einfach clever. es ist wie der guru, der noch zwei testfragen stellt, bevor man ihm die füsse küssen darf. das spannende ist, dass dieses system funktioniert. je exklusiver desto mehr kannst du von den leuten verlangen, bevor du sie reinlässt.

  2. Peter Hogenkamp
    schrieb am 12. Februar 2008 um 12:22 Uhr (#)

    Ja, sicher sind die Fragen etwas postpubertär, aber das heisst nicht, dass man nicht aus den Antworten doch etwas über den Charakter (oder was auch immer) des Antwortenden schliessen könnte.

    In jedem Fall fände ich es schwierig, etwas zu schreiben, das nicht völlig albern klingt.

  3. marcel bernet
    schrieb am 12. Februar 2008 um 16:09 Uhr (#)

    das ist ja auch das geheimnis daran: man fühlt sich schon ein wenig bedroht vor der eingabe. wie bei einem casting, einem bewerbungsgespräch.

    au, feine idee. ab jetzt nehme ich bewerbungen nur noch mit diesen beiden fragen an: sagen sie, wieso sie zu uns wollen – maximal 100 worte… usw.

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