Dichtung und Wahrheit - Vom Hörsaal ins eigene Start-up
Von Peter Hogenkamp am 20. September 2007 um 04:11 Uhr Kommentare (3)
Kategorien: Wirtschaft & Arbeit
Der Gewinner des Wirtschaftswoche- Gründerwettbewerbs, Anton Jurina, führt ein Gründertagebuch als Blog. Ich finde sowas sehr spannend, gerade weil mir vieles sehr bekannt vorkommt.
Wie eine Geschäftsmodell Form gewinnt. Hier berichte ich von unserer Zeit der ersten Idee bis zum Businessplan, Ansprache von Investoren, GmbH-Gründung und dem Gewinn des Gründerwettbewerbes.
Mein Lieblingsstelle:
18. Oktober 2006
Das Geld ist alle. Bisher haben wir unsere Ersparnisse und Einkünfte aus Nebenjobs verwendet. Inzwischen gibt es nichts mehr am Geldautomaten.
Das sollte ich jeder Angestellte, der sich über Start-ups lustig macht, ruhig mal zu Gemüte führen. Ist mir mehr als einmal passiert.
Anton Jurina habe ich im März beim Internettag in St. Gallen kennengelernt. Habe ihm hinterher gesagt, dass seine Idee toll finde, seine Bulletpoint-Präsentation eher langweilig war und viel Potenzial verschenkt hat - naturgemäss der Beginn einer langen Freundschaft. :-)

Die Firma hiess damals noch “chariTees” und hat sich nun in “armedangels” umbenannt. Auf die Frage, warum, mailt mir Anton: “Es kam ein entschlossener Anruf aus der Rechtsabteilung der Berliner Charite Klinik.”
Weiss nicht genau, wie gut “armedangels” als Brand für die weltweite Expansion geeignet ist, aber “chariTees” war eh nicht so mein Geschmack, vermutlich wegen des grossen Buchstaben in der Mitte.
Ich fürchte, die T-Shirts sind nicht so mein Stil (und nicht meine Grösse, auch die Herrenmodelle nicht), aber die Fotos im Shop sind allemal nett anzusehen. Und sie haben verlinkbare URLs. Da kann eigentlich schon nichts mehr schiefgehen! :-)
Viel Erfolg!
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3 Kommentare
Die Geschichte in Deiner Lieblingsstelle passiert sicherlich jedem schon, ob angestellt oder nicht. Hingegen dürfte es in einem solchem Moment weit aus schwieriger sein, als “StartUpper” an Geld zu kommen, als als Angestellter, RAV oder HARTZ IV Bezüger.
mds
schrieb am 20. September 2007, 10:11 Uhr (Permalink zum Kommentar)Arme Dangels? ;)
Es gibt doch diese Studien, wonach die meisten englischsprachigen Firmen, Marken, usw. im deutschsprachigen Raum völlig falsch verstanden werden…
Und wie «Bewaffnete Engel» für einen englischen Muttersprachler klingt, ist ebenfalls eine spannende Frage…
Philipp
schrieb am 21. September 2007, 14:23 Uhr (Permalink zum Kommentar)Die Firma dankt herzlichst.
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Roman
schrieb am 20. September 2007, 09:17 Uhr (Permalink zum Kommentar)