Uptime SBB-Kaffeemaschinen?

Peter Hogenkamp, 11. Mai 2007 09:44 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Die SBB verkaufen ja 30% mehr Kaffee oder so (hab leider hier im Zug gerade keinen Beleg zur Hand, aber es neulich irgendwo gelesen) dank der neuen Lavazza-Kaffeemaschinen, bei denen der Kaffee im Zug frisch gebrüht statt irgendwo und dann in einer Warmhaltekanne durch die ganze Schweiz gefahren.

Allerdings scheinen Dialoge wie dieser - mehrfach gehörte - dem zu widersprechen:

Zugreisende: “Ein Kaffee”. - “Ein Espresso und ein Gipfeli.” - “Funktioniert denn Tee?”

elvetino-Wägeli-Mitarbeiter (Nahost-Akzent dazudenken), jedes Mal: “Entschuldigung, Kaffeemaschine ist kaputt, schon wieder, tut mir leid, ich telefoniere jetzt Chef, vielleicht ich kriege in Zürich neue Maschine, dann ich komme wieder, tut mir leid.”

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Andi

    schrieb am 16. Mai 2007 um 09:06 Uhr (#)

    Kürzlich, auf einer Zufahrt von Bern nach Genf (IC) ist mir ähnliches widerfahren.
    Freudig entdeckten wir die auf dem elvetini-Wägeli thronende Lavazza Maschine, worauf uns tatsächlich nach Kaffee gelüstete und wir ebensolchen bestellten.
    Allerdings, ohne ein Wort darüber zu verlieren und mit einer überzeugten Selbstverständlichkeit, schenkte uns der (nicht aus Nahost, aufgrund der Hautfarbe eher aus dem tiefsten Afrika stammende) “elvetino-Wägeli-Mitarbeiter” Kaffee aus einer gewöhnlichen Warmhaltekanne (die wir vorher natürlich nicht bemerkten) in die bereitgestellten Becher.
    Wir waren darob so überrascht, dass es uns nicht möglich war, rechtzeitig darauf zu reagieren. Bezahlt hatten wir vorher und bis wir aus unserer Überraschung erwachten, war das “Wägeli” samt Mitarbeiter bereits über alle Berge im übernächsten Abteil.

    Nach der anschliessenden Diskussion kamen wir zum Schluss, dass der “Wägeli-Mitarbeiter” wohl gar nicht gewusst hat, was er da auf seinem “Wägeli” durch die Gegend gondelt.

  2. Peter Hogenkamp

    schrieb am 16. Mai 2007 um 09:09 Uhr (#)

    Hallo Andi, das ist ja auch eine sehr, sehr schöne Geschichte.

    Allerdings muss schon fragen dürfen, wieso Ihr auch vorher bezahlt habt. :-)

  3. Andi

    schrieb am 16. Mai 2007 um 09:28 Uhr (#)

    Hmm, gute Frage :-) Ehrlich gesagt, keine Ahnung.

    Es lag wohl am Lauf der Dinge.
    Wir gaben unsere Bestellung bekannt, der ?Wägeli-Mitarbeiter? zückte umgehend seine Geldbörse und während wir selbiges unternahmen, stellte er die Kaffee-Becher bereit. Doch bevor er zur Phase des Eingiessens übergehen konnte, waren wir zur Zahlung bereit, worauf zuerst diese Phase vollzogen wurde.

  4. Peter Hogenkamp

    schrieb am 16. Mai 2007 um 09:40 Uhr (#)

    Na, dann habt Ihr ja Eure Lektion für die Zukunft gelernt, dass Ihr erst fragt, ob Maschine, und dann erst zahlt, wenn es auch stimmt.

    Wenn ich irgendwo eine heisse Schoggi bestelle, frage ich auch immer vorher: “Ist die auch mit Milch?”, worauf man alle möglichen Antworten bekommt, auch diesseits der Sprachbarrieren.


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    Peter Hogenkamp, Unternehmer aus Detmold (NRW), seit 1990 in der Schweiz, Gründer mehrerer Startups, zuletzt und aktuell Blogwerk.
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